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Es wäre die Krönung: Fünf Titel, Europas Fußballer des Jahres und der Ballon d'Or als i-Tüpfelchen. Verdient wäre es aus Sicht des Franzosen zumindest.

München. Mit dem FC Bayern München hat Franck Ribery alles abgesahnt: Den Henkelpott der Champions League, die Meisterschale der Bundesliga, die goldene Trophäe des DFB-Pokals, aber auch den europäischen Supercup und die Klub-WM. Auf individueller Ebene wurde der Franzose ebenso gewürdigt und zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Jetzt fehlt nur noch: der Triumph bei der Wahl zum Weltfußballer.

Gemeinsam mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo ist der 30-Jährige für den Ballon d'Or nominiert und hat aus eigener Sicht "gute Chancen": "Ich war in den großen Spielen präsent. Es war das beste Jahr meiner Karriere", betonte Ribery in der Fernsehsendung Telefoot.

"Es ist schon eine Ehre, nominiert zu sein"

Für den Flügelspieler wäre es die Krönung eines großartigen Fußball-Jahres. "Es war ein außergewöhnliches Jahr, für den Verein, die Leute und für mich. Wir haben alles erreicht und hatten dabei auf und neben dem Platz viel Spaß", erzählte der Franzose weiter .

"Ich hab auf dem Rasen alles gegeben. Ich denke, ich verdiene diese Auszeichnung und wäre überglücklich, wenn ich den Ballon d'Or gewinnen würde. Es wäre fantastisch für mich, meine Frau, meine Kinder und meinen Vater", meinte Ribery, der sich bereits durch die Nominierung geschmeichelt fühlt: "Es ist schon eine Ehre, gemeinsam mit Ronaldo und Messi nominiert zu sein."

Nicht so überzeugt zeigte sich vor einigen Tagen Arjen Robben. Der Niederländer und bayerische Teamkollege von Ribery sah nicht den Franzosen vorn, sondern Cristiano Ronaldo. "Robben? Er hat sich schnell selbst korrigiert und jeder kann seine Meinung sagen", meinte Ribery zu dieser Thematik: "Kein Problem."

"Wir wollen gewinnen"

Einen Fleck hat die ansonsten makellos weiße Weste des 30-Jährigen allerdings: Mit Frankreichs Nationalmannschaft tat sich Ribery in der WM-Qualifikation äußerst schwer. Nur mit Mühe gelang der Equipe Tricolore die Qualifikation für die Endrunde der Weltmeisterschaft in Brasilien.

Dort soll es für die Franzosen besser laufen: "Wir wollen so weit kommen wie möglich und gewinnen. 2006 war ich so nahe dran, den Pokal zu berühren. Ich habe mir nie ausgemahlt, bei drei Weltmeisterschaften zu spielen. Das ist die pure Freude für mich", erklärte der Bayern-Star.

Die nötige Gewinner-Mentalität bringt Ribery auf alle Fälle mit. In Diensten der Münchner gewann der 30-Jährige im Kalenderjahr 2013 nach dem Triumph bei der Klub-WM insgesamt fünf Titel.

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