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Schalkes Youngster war etwas geknickt nach dem torlosen Remis bei den Cluberern. Sein Chef Horst Heldt war indes froh, dass der Urlaub ansteht.

Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg holte sich ungewollt den traurigen Rekord – kein einziger Sieg in der kompletten Hinrunde. Der FC Schalke 04 rang den starken Franken ein torloses Unentschieden ab. Zufrieden war damit niemand, außer der starke Ralf Fährmann.

Schalke ohne Taktgefühl

"Ich denke, es war nicht einfach hier zu spielen", sagte Max Meyer nach der Begegnung im Frankenland dem Bezahlsender Sky, denn, "wir müssen besser spielen und uns mehr Chancen herausspielen. Wir sind der Musik hinterhergelaufen."

Die Meinung des erst 18-Jährigen teilte FCN-Schlussmann Raphael Schäfer: "Wer das Spiel heute gesehen hat, wie unsere Mannschaft Schalke an die Wand gespielt hat – wer an dieses Team nach diesem Spiel nicht glaubt, der hat von Fußball wenig Ahnung." Sein Trainer Gertjan Verbeek kurz und knapp in die gleiche Kerbe: "Wir haben Schalke hier dominiert und sehr gut gekämpft."

Der Spielbericht hier bei Goal

Verbeeks Elf hatte den Sieg verdient. "Die Nürnberger waren einfach besser", resümierte auch Schalke-Keeper Ralf Fährmann und dieser zollte seinen Respekt: "Kompliment an den Club!" Der Torwart weiter: "Wir müssen zufrieden sein, den Punkt hier geholt zu haben."

Um bei Fährmann zu bleiben: Lothar Matthäus äußerte sich im Sky-Studio zudem zu der Torwartdiskussion beim Revierklub, und der Rekordnationalspieler sprach sich klar für einen Schlussmann aus: "Die Statistik spricht klar für Fährmann. Er kassiert weniger als ein Tor pro Spiel. Hildebrand musste zwei Gegentreffer pro Partie hinnehmen. Fährmann strahlt da einfach mehr Sicherheit aus."

Aus Sicht der Schalker brachte es aber Manager Horst Heldt auf den Punkt: "Wir sind froh, dass wir in den Urlaub kommen."

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