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Der Macher der Werkself sieht seinen Verein als bekannte Marke und weiß, dass der Klub "lebt". Bayern München spielt seiner Ansicht nach in einer anderen Liga.

Leverkusen. Bundesligist Bayer Leverkusen hat sich nach Ansicht von Sportdirektor Rudi Völler als attraktive Adresse auf dem Transfermarkt etabliert. "Früher konntest du einen Spieler nur über Geld nach Leverkusen bekommen. Die Zeiten sind vorbei", sagte Völler in einem Interview mit der Kölnischen Rundschau und dem Bonner General-Anzeiger. Natürlich zahle man gut, "aber wir bekommen auch Spieler, die woanders mehr verdienen können. Das haben wir erreicht. Das ist ein Pfund."

Als Beispiel nannte Völler die Verpflichtung von U19-Nationalspieler Julian Brandt (17) vom VfL Wolfsburg: "Halb Europa wollte ihn. Dass er zu uns kommt, war ein ganz wichtiges Zeichen, dass wir als Klub - ja, leben." Nach einer starken Hinrunde geht die Werkself auf dem zweiten Platz in die Winterpause. Zudem steht die Mannschaft von Teamchef Sami Hyypiä im Champions-League-Achtelfinale sowie im Viertelfinale des DFB-Pokals.

"In jeder anderen Liga wären wir Tabellenführer"

Vor dem Hinrunden-Abschluss in der Bundesliga am Samstag bei Werder Bremen warnte Völler dennoch vor zu viel Euphorie. "Wir wissen natürlich, dass die Dortmunder ein größeres Potenzial haben, wenn bei denen alles funktioniert. Wir tun gut daran, nach hinten zu schauen. Gladbach, Wolfsburg, Schalke - das sind eigentlich unsere Rivalen", sagte Völler.

Triple-Gewinner Bayern München sieht der 53 Jahre alte frühere DFB-Teamchef außer Reichweite. "Das ist die weltbeste Mannschaft. Leider spielen wir mit der weltbesten Mannschaft in einer Liga; in jeder anderen Liga wären wir Tabellenführer." Im Moment könne man sich nicht vorstellen, wie man die Bayern da oben wegbekommen könne.

EURE MEINUNG: Kann Leverkusen sich dauerhaft in der Spitze der Bundesliga etablieren?

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