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Stuttgart sehnt sich nach den Erfolgen vergangener Tage - mit dem neuen Boss sollen diese zurückkehren. Wahler hat jedenfalls Großes vor.

Stuttgart. Bernd Wahler ist seit dem Sommer Präsident beim VfB Stuttgart. Mit und durch ihn wurden viele Prozesse in Bewegung gesetzt. Der ehemalige Adidas-Manager krempelt den Verein um.

Sportlich versinkt man im Mittelmaß der Bundesliga, das soll sich schnellstmöglich ändern. Wahler möchte den VfB zu altem Ruhm führen, wie er im Interview mit dpa erklärt: "Der VfB muss um die Europa-League-Plätze mitspielen. Das Zeug dazu haben wir auch jetzt schon, aber da muss alles passen."

Mit Blick auf die Bundesliga will Wahler die Schwaben wieder ins rechte Licht rücken: "Unser Ziel ist es, nach wie vor zu den Topteams in der Bundesliga zu gehören, dass wir uns international qualifizieren und dass wir auch irgendwann wieder in der Champions League spielen. Um das Ziel erreichen zu können, muss der VfB ein gewisses Risiko eingehen", so der 55-Jährige.

Finanzielle Risiken werde man nicht eingehen: "Wir werden nach wie vor schwäbisch clever wirtschaften, aber mit einem Zeithorizont, der sich vielleicht mal über zwei Saisons erstreckt, in denen wir ein paar rote Zahlen schreiben. Aber das ist kalkuliert und Teil des Plans. Da gehen wir ein bisschen mehr Risiko." Denn Zeit hat man am Neckar nicht viel.

Wahler: "Jugend, Tradition, Leistungskultur"

"Wir können nicht warten, bis die nächste Generation der Jungen Wilden vielleicht auf den Platz kommt und uns in die Champions League schießt." Prozesse, die zum Erfolg führen würden, hat Wahler schon erkannt: "Jugend, Tradition, Leistungskultur sind Begriffe, die Begeisterung hervorrufen."

Insgesamt bewertet der Präsident die Situation positiv: "Wir sind dabei, das hinzukriegen. Intern spüre ich, dass die Aufbruchsstimmung nicht aufgehört hat, sondern sich hier etwas tut. Veränderungen brauchen eine gewisse Zeit, damit sie spürbar werden", erklärte er.

"Wir sind aber keiner der Vereine, die mit dem Rücken zur Wand stehen. Wir sind dabei uns zu überlegen, was die richtigen Veränderungen sind, die wir brauchen, welcher der richtige Weg ist für unseren VfB", gibt sich Wahler positiv gestimmt für die Zukunft.

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