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Wolf kann sich vor der Winterpause gegen Leverkusen nochmals für mehr Einsatzzeit empfehlen. Im Kampf um die Nummer eins unterstützt ihn ein Mental-Coach.

Bremen. Raphael Wolf steht beim Heimspiel gegen Bayer Leverkusen zum Abschluss der Hinrunde vorerst das letzte Mal zwischen den Pfosten des SV Werder Bremen. Danach werden die Karten unter Trainer Robin Dutt neu gemischt.

Im Interview mit der Bild glaubt Wolf, durchaus gute Argumente gesammelt zu haben, um die Nummer eins zu bleiben: "Ich wurde nicht ohne Grund ins Tor gestellt. Und trotz der vielen Gegentreffer habe ich Qualität gezeigt. Wichtig ist nur, dass die entscheidenden Leute meine Leistung richtig beurteilen."

Wolf ist sich indes sicher, dass es zum Start der Rückrunde eine klare Rollenverteilung geben wird: "Davon gehe ich aus. Wer zum Auftakt gegen Braunschweig im Kasten steht, wird dort erst mal bleiben", ist sich der Keeper sicher. Zu Konkurrent Sebastian Mielitz hat er "ein gesundes Verhältnis".

"Freude an jedem Spiel"

Um für den Bundesliga-Alltag gedanklich fit zu bleiben, hat Wolf mit Jürgen Lohr auch einen Mental-Coach. Der begleitet ihn bereits seit Längerem: "Den hatte ich schon im Jugendbereich. Wir sitzen nicht jeden Tag zusammen, aber regelmäßig. Manchmal telefonieren wir auch. Er räumt in meinem Kopf auf und fokussiert mich neu."

Fokussiert ist Wolf auch auf die Partie gegen Bayer Leverkusen. Er gibt zwar zu, dass seine Spiele "in einer schweren Phase" stattfinden, hat jedoch "grundsätzlich Freude an jedem Einsatz": "So war es gegen Bayern, gegen Hertha und das wird auch gegen Leverkusen der Fall sein." Dabei würde "die Null gut tun": "Wichtiger ist aber, dass wir punkten", betont Wolf.

EURE MEINUNG: Wird Wolf den Status als Nummer Eins mit in die Rückrunde nehmen?

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