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Sportlich hinkt der HSV den eigenen Ansprüchen hinterher. Die nun veröffentlichte Bilanz der Hanseaten offenbart auch wirtschaftliche Probleme.

Hamburg. Bundesligist Hamburger SV hat das Geschäftsjahr 2012/13 mit einem Minus von 9,8 Millionen Euro abgeschlossen. Dies geht aus der am Freitag vom HSV veröffentlichten Bilanz hervor, die am 19. Januar 2014 bei der ordentlichen Mitgliederversammlung präsentiert wird.

Aufwendungen von 108,3 Millionen Euro stehen Erträge von 98,5 Millionen Euro gegenüber. Das Vereinsvermögen ist innerhalb eines Jahres von 15,6 auf 5,7 Millionen Euro gesunken.

"HSVPlus - Aufstellen für Europa"

Im Januar wird in Hamburg darüber abgestimmt, ob es beim HSV eine Strukturreform geben wird. Es wurden mehrere Vorschläge eingereicht. Die Initiative "HSVPlus - Aufstellen für Europa" um den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst-Otto Rieckhoff will den finanziellen Problemen mit der Umwandlung der Profi-Abteilung in eine Aktiengesellschaft entgegenwirken.

Der frühere Präsident und heutige Aufsichtsrat Jürgen Hunke hält nichts von einer Ausgliederung und stellt ein eigenes Modell ("Zukunft mit Tradition") vor.

EURE MEINUNG: Wie ernst sind die finaziellen Probleme des HSV wirklich?

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