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Der Poker um Hakan Calhanoglu geht in die nächste Runde. Ein englischer Verein wird dem Hamburger SV in der Wintertransferperiode ein konkretes Angebot unterbreiten.

EXKLUSIV
Von Daniel Jovanov

Hamburg.
Sportchef Oliver Kreuzer droht in den Vertragsverhandlungen mit Hakan Calhanoglu namhafte Konkurrenz. Der FC Arsenal sei derweil nicht darunter. "Wir haben nie gesagt, dass Arsenal an Hakan interessiert ist. Sie gehören definitiv nicht zu den Kandidaten", stellt Berater Bektas Demirtas exklusiv gegenüber Goal klar. Arsene Wenger, Chefcoach der Gunners, hatte die in der vergangenen Woche aufkommenden Gerüchte über ein Interesse an Calhanoglu umgehend dementiert.

Konkretes Angebot im Januar

Dennoch scheint ein Wechsel in die Premier League nicht ausgeschlossen. Bereits im Januar wird der Hamburger SV ein konkretes Angebot eines Champions-League-Teilnehmers erhalten, wie Demirtas bestätigen konnte. Ob ein Wechsel nach nur einem halben Jahr in der Bundesliga realistisch ist? "Im Fußball kann man nichts ausschließen. Fakt ist aber, dass Hakan beim HSV einen Vertrag bis 2016 hat." Diesen würde Sportchef Kreuzer gerne vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2018 verlängern.

Calhanoglu gehört mit einem geschätzten Jahresgehalt von unter einer Million Euro zu den Geringverdienern im teuren Hamburger Kader und hat aktuell keine vertraglich fixierte Ausstiegsklausel. "Wir haben keinen Druck und sehen keine Eile, den Vertrag vorzeitig zu verlängern. Der Verein ist am Zug und müsste auf uns zukommen", sagt der Berater des Offensivspielers.

Neben dem Interesse aus England buhlt auch ein türkischer Verein um die Dienste des 19-Jährigen - nämlich Galatasaray. Dies verriet Calhanoglu gegenüber der Sport Bild: "Tugay Kerimoglu, der Co-Trainer von Gala, hat mich angerufen und gesagt, dass sie mich im Winter holen wollen."

HSV in Geldnot

Der gebürtige Mannheimer wechselte im Sommer 2013 vom Karlsruher SC an die Elbe und entwickelte sich in kurzer Zeit zum Stammspieler in der Bundesliga. Mit vier Toren und zwei Vorlagen gehört er bereits jetzt zu den wichtigen Stützen im Team von van Marwijk. "Wir wollen in naher Zukunft mit Calhanoglu verlängern. Er fühlt sich bei uns gut aufhoben", erklärte Kreuzer gegenüber Bild.

Ob der 48-Jährige im Wettbieten um dessen Dienste überhaupt mithalten kann, scheint fraglich. Zum dritten Mal in Folge hat der HSV einen Verlust erzielt und muss dringend seinen Personaletat herunterfahren. Bislang investieren die Rothosen über 40 Millionen Euro jährlich in ihren Kader. Ein Verkauf des türkischen Nationalspielers würde die finanzielle Situation in Hamburg erheblich verbessern.

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