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Die Erkrankung schreitet beim ehemaligen Schalke-Manager immer weiter voran. Mittlerweile ist sich der 69-Jährige seines eigenen Status nicht mehr bewusst.

Gelsenkirchen. Im Jahr 2006 wurde beim ehemaligen Schalke-Manager Rudi Assauer die Alzheimer-Krankheit diagnostiziert. Im Januar 2012 ging er mit seiner Erkrankung an die Öffentlichkeit. Heute weiß der 69-Jährige nicht einmal mehr, dass er krank ist.

"Es begann 2004 damit, dass er vieles nachfragen musste", erinnerte sich Sabine Söldner im Gespräch mit der Welt. Assauers langjährige Sekretärin erklärt: "Ich hatte es auf den Stress geschoben, fand andere Erklärungen. Doch irgendwann habe ich ihn dann nicht mehr alleine rausgeschickt und auch darauf angesprochen. Er sagte: 'Du bist doch bekloppt.'"

24-Stunden-Job für die Tochter

Seit zwei Jahren lebt Assauer nun bei seiner Tochter Bettina Michel: "Ich habe hier einen 24-Stunden-Job. Er kann nicht allein zu Hause bleiben". Seit September 2012 bekommt Assauer keine schweren Medikamente mehr, muss nur noch unregelmäßig zum Arzt. Es gebe keine Erinnerungen mehr herauszuarbeiten, erklärte Michel und führte aus:" Seit etwa einem Jahr weiß er nicht mehr, dass er krank ist."

Von 1976 bis 2006 arbeitete der Ex-Profi Assauer als Manager in der Bundesliga. Seine erfolgreichste Zeit hatte er bei Schalke 04, wo er von 1981 bis 1986 sowie von 1993 bis 2006 tätig war. In diese Zeit fielen der Gewinn des UEFA-Cups 1997, die DFB-Pokalsiege 2001 und 2002 sowie der Bau der neuen Arena.

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