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Wechselt der Pole im Sommer zu den Bayern, kommt es zum Duell der beiden Torjäger um den Platz in der Sturmspitze. Gegenspieler aus der Liga sähen Lewandowski leicht im Vorteil.

Dortmund/München. Ab dem Neujahrstag 2014 darf Robert Lewandowski verkünden, ob er sich nächsten Sommer tatsächlich für einen Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Bayern München entscheiden wird. Um die Rolle als Sturmspitze müsste er sich dort mit Mario Mandzukic streiten. Wer hätte die Nase vorn?

"Ich glaube, Lewandowski ist noch ein bisschen stärker", sieht Wolfsburgs Innenverteidiger Naldo im Kicker Vorteile für den Polen. Im Strafraum seien beide gleichermaßen eine enorme Bedrohung für die Abwehrreihen, glaubt Naldo. Der "kleine Unterschied" im Direktvergleich liege darin, dass Lewandowski "aufgrund seiner starken Technik und Robustheit auch außerhalb des Sechzehners" für Gefahr sorgen kann.

Kopfball-Ungeheuer Mandzukic

Für Mandzukic ist derweil vor allem seine Kopfballstärke ein Faustpfand. Fast die Hälfte seiner 30 Tore aus den 54 Einsätzen der letzten eineienhalb Jahre in Bundesliga oder Champions League erzielte der Kroate per Kopf.  

Lewandowski hat im gleichen Zeitraum mit 49 Treffern in 66 Einsätzen eine bessere Torquote, netzte allerdings auch sechsmal per Elfmeter ein, die Mandzukic bei den Bayern nicht treten darf. Und per Kopf traf der 25-Jährige nur viermal. Ein nachweislicher Minuspunkt im Stürmer-Duell, wie auch Daniel Schwaab vom VfB Stuttgart bestätigt: "Vielleicht ist Mandzukic einen Tick stärker im Kopfball."

Lewandowski schwer auszurechnen

Ron-Robert Zieler, Keeper von Hannover 96, bezeichnet beide Angreifer indes als "absolute Killer vor dem Tor", die sich überdies stets in den Dienst der Mannschaft stellen. Lewandowski bewundert er vor allem für dessen Spielintelligenz: "Als Gegner musst du ihn früh im Auge haben, um antizipieren zu können, in welche Räume er stoßen wird - mit oder ohne Ball."

Überdies fürchtet Zieler die Qualität der Abschlüsse des BVB-Torjägers. "Wenn man im Tor nicht schnell genug richtig steht, wird es ganz schwer, einen Treffer zu verhindern", so der 96er, der an Mandzukic dagegen dessen "immense Qualität und Wucht in der Luft" schätzt.

Spielgeschick und Torriecher

Der Kroate scheint die Rolle des Stoßstürmers mit diesen Fähigkeiten besser ausfüllen zu können als Lewandowski, der wiederum seine Torgefahr effektiver mit dem vor allem im Spiel der Bayern geforderten Anteil am Kombinationsspiel interagieren lässt.

Nikolce Noveski, Abwehr-Routinier von Mainz 05 hebt darüber hinaus weitere Stärken des polnischen Nationalspielers hervor: "Lewandowski ist sehr schwer vom Ball zu trennen und sehr stark mit dem Rücken zum Tor, zudem sehr schnell."

Mandzukic lobt Noveski dagegen für seinen ausgeprägten Torinstinkt. "Er zieht stets auf den zweiten Pfosten, von dort schießt er die meisten Tore. Er hat einen sehr guten Riecher."

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