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Vor dem Bundesliga-Duell mit den Hanseaten mahnt Pep Guardiola zur Konzentration. Ein Erfolg bei der Klub-WM brächte den Bayern aus Sicht des Coaches " viel Prestige".

München. Mit einem Sieg im letzten Bundesliga-Spiel in diesem Jahr gegen den Hamburger SV will sich der FC Bayern Rückenwind für einen Triumph bei der Klub-WM holen. "Drei Punkte wären wichtig, um unsere Gegner in der Liga auf Abstand zu halten", sagte Bayern-Trainer Pep Guardiola (42) am Freitag während der Pressekonferenz in München: "Viele scheinen zu glauben, dass die Bundesliga schon entschieden sei. Aber das ist nicht wahr."

Mit einem Sieg gegen die angeschlagenen Hamburger wären die Münchner erneut Herbstmeister und hätten schon nach 16 Spielen 44 Punkte auf dem Konto - mehr holte noch nie ein Team in einer Hinrunde. Direkt nach der Partie reisen die Münchner zur Klub-WM nach Marokko, um den fünften Titel in diesem Jahr zu gewinnen.

Triumph bei der Klub-WM wäre "unglaublich"

Ein Triumph wäre "unglaublich" und würde enorm "viel Prestige" für den Klub bedeuten, sagte Guardiola: Besonders außerhalb Europas habe der Wettbewerb einen hohen Stellenwert. Am Dienstag trifft der Rekordmeister in Agadir im Halbfinale auf den Sieger der Partie Guangzhou Evergrande gegen Al Ahly Kairo.

Gleichzeitig warnte Guardiola seine erfolgsverwöhnten Spieler vor dem Duell mit dem HSV davor, nachzulassen. "Wir müssen noch viel arbeiten, um wieder Champion der Bundesliga zu werden", sagte der Perfektionist aus Spanien. Die Bayern hätten noch nicht das Niveau erreicht, das er sich vorstelle.

Ist Oliver Kreuzer "verrückt"?

"Wir sind im Moment nicht die beste Mannschaft Europas und verdienen noch nicht so viel Lob", sagte Guardiola: "Aber wenn wir gut gespielt haben, haben wir unglaublich gespielt." Doch diese Leistungen müssten nun "so oft wie möglich" abgerufen werden.

Mit Unverständnis reagierte Guardiola auf die Angst in Hamburg, der HSV werde in München geradezu abgeschossen. "Ist er verrückt?", sagte Guardiola über die Aussage des HSV-Sportchefs Oliver Kreuzer, die Hanseaten würden mit der Leistung aus dem Spiel zuletzt gegen den FC Augsburg (0:1) in München zwölf Gegentore kassieren: "Jedes Spiel ist schwierig."

Ganz unbegründet ist die Sorge beim HSV nicht. In den letzten drei Gastspielen beim FC Bayern kassierten die Norddeutschen 20 Gegentore: 0:6, 0:5, 2:9. Über den Einsatz der angeschlagenen David Alaba (Hand) und Javi Martinez (Schulter) will Guardiola kurzfristig entscheiden.

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