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Lange war Ronny nicht mehr der Protagonist im Hertha-Spiel gewesen, gegen Braunschweig gab er jedoch wieder den Entscheider. So soll es weitergehen, findet der Brasilianer.

Berlin. Nach wochenlangem Reservistendasein und harscher Kritik an seiner mangelnden Fitness brillierte der Brasilianer Ronny zuletzt beim 2:0-Sieg von Hertha BSC in Braunschweig. Für die Zukunft gelobt der 27-Jährige jetzt mehr Professionalität.

"Ich konnte die Erwartungen bisher nicht erfüllen, deshalb nehme ich die Kritik positiv an. Ich will allen den wahren Ronny zeigen. Mit dem Spiel in Braunschweig ist ein erster Schritt gemacht. Jetzt müssen viele weitere Schritte folgen", sagte Ronny im Interview mit Bild.

Auf weitere verbale Tritte in den Hintern durch Trainer Jos Luhukay, Manager Michael Preetz oder seinen Berater könne er "gut verzichten", erläuterte er: "Jeder Fußballer hört doch lieber, dass alle zufrieden mit ihm sind. Es ist mein Ziel, gelobt zu werden und gute Kritiken zu bekommen. Wenn es mal nicht läuft, ist es aber wichtig, auch kritisiert zu werden."

"Kann gegen jeden Gegner mithalten"

Dass er nach über zwei Monaten ohne Startelfeinsatz gleich als zweifacher Vorbereiter im Aufsteiger-Duell glänzte, überrascht ihn nicht: "Jos Luhukay weiß genau, wie er mich einsetzen muss. Und ich weiß, was der Trainer verlangt."

Auch die mangelnde Klasse des Gegners wollte der Linksfuß nicht als Argument gelten lassen: "Ich habe schon gezeigt, dass ich gegen jeden Gegner mithalten kann. Zumal auch Braunschweig seine Qualitäten hat. Die Aussage 'nur gegen Braunschweig' wird der Eintracht nicht gerecht. Sie haben uns alles abverlangt und sind zurecht in der Bundesliga."

Wechsel war nie ein Thema

Ronny versicherte weiter, in körperlich gutem Zustand aus dem Weihnachtsurlaub kommen zu wollen und in der Rückrunde in Top-Form zu sein. Er wolle "ein wichtiger Teil der Mannschaft sein und helfen, viele Punkte zu holen. Wenn ich mit Toren und Vorlagen dazu beitragen kann, dann bin ich glücklich."

Seine Zukunft sieht er weiter in Berlin. Wechselgedanken habe er auch in den vergangenen schweren Wochen nie gehegt: "Ich wollte Hertha nie verlassen. Der Verein, die Fans - ich spüre großen Rückhalt. Jetzt ist es an der Zeit, mit guten Leistungen die Erwartungen zu erfüllen."

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