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Der Manager der 05er beteuert, dass er die Aussagen seines degradierten Torhüters nicht falsch verstanden hat. Heidel lässt dabei Raum für Spekulationen.

Mainz. Christian Heidel hat die Torwart-Diskussion beim 1. FSV Mainz 05 beendet: Christian Wetklo werde die Saison beim Verein zu Ende spielen. Die Zeichen stehen allerdings auf Abschied. Wetklo hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt, weil er von Trainer Thomas Tuchel scheinbar aus dem Kader verbannt worden war.

Gegenüber der Bildstellt der Manager klar: "Wir haben doch keine Meinungsverschiedenheiten." Wetklo selbst sei es gewesen, der dafür sorgte, dass man ihm fehlende Motivation vorwarf. 

"Er hat uns empfohlen Christian Mathenia mitzunehmen. Er hätte gut trainiert, könnte Prämien verdienen und er müsste sich nicht vor Journalisten erklären. Wenn wir darauf bestehen, würde er aber auch nach Nürnberg mitfahren", so Heidel. In den Augen der Vereinsführung hat sich der 33-Jährige damit offenbar disqualifiziert: "Meine Interpretation habe ich ihm anschließend deutlich erklärt."

Mit Konsequenzen muss der degradierte Schlussmann trotzdem nicht rechnen: "Für was? Er war und ist nicht suspendiert", betont der 50-Jährige.

Heidel schürt die Spekulationen

Ob Wetklo beim Spiel gegen Mönchengladbach dabei ist, weiß er selbst noch nicht: "Ich bin bereit. Es liegt nicht in meiner Hand, ob ich spiele oder auf der Bank sitze. Ich will kein Theater, ich bin auch nicht sauer", distanziert sich der Spieler von jeglich Diskussionen.

Auf die Frage wie Wetklos Zukunft aussieht, verweist Heidel auf dessen bis zum Sommer laufenden Vertrag und deutet damit an, dass er Mainz im Winter nicht verlassen wird. Er stellt aber klar: "Wir werden mit drei Torhütern, die hochmotiviert sind und die Mannschaft in den Vordergrund stellen, in die Rückrunde gehen."

Aufgrund der anstehen Rückkehr von Heinz Müller zur zweiten Halbserie der Bundesliga, lässt die Aussage Spielraum für Spekulationen, da Heidel ausdrücklich nicht von vier Torhütern sprach.

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