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Hertha BSC kann zum zweiten Mal in Folge auswärts punkten. Gegen zahme Löwen reichten zwei gezielte Nadelstiche zum Sieg. Coach Lieberknecht ist sichtlich enttäuscht.

Braunschweig. Hertha BSC gewinnt das Aufsteiger-Duell gegen Eintracht Braunschweig. Die Löwen wirkten über weite Strecken ideenlos und offenbarten wieder einmal eine zahme Offensive. Mit gerade einmal acht Toren erweist sich das Tabellenschlusslicht momentan als nicht geeignet für die Bundesliga. Bei den Niedersachsen, die weiter im Besitz der Roten Laterne sind, war der Frust groß. Vor allem Torsten Lieberknecht nagte an der 0:2-Niederlage.

"Ich kann meiner Mannschaft wieder keinen Vorwurf machen. Letztendlich fehlt uns vorne nicht nur die Kaltschnäuzigkeit, sondern auch das Quäntchen Glück", meinte Trainer Torsten Lieberknecht.
 
"Das haben wir im Moment nicht, obwohl wir viel dafür tun. Heute tut die Niederlage sehr weh. Wir werden jetzt schlecht schlafen, ein Nutellabrot essen und wieder aufstehen. Bedauerlich ist, dass wir jetzt wieder einmal unsere Verletzten zählen müssen", so der Coach weiter gegenüber Sky.

Auf Seite der Berliner war die Freude nach dem zweiten Auswärtssieg in Folge folglich groß. "Wir freuen uns unglaublich über diesen wichtigen Dreier, weil wir unbedingt die 20-Punkte-Hürde nehmen wollten", sagte Preetz nach dem Sprung auf den siebten Tabellenplatz.

Von den Europapokalplätzen, die nur noch zwei Zähler entfernt sind, wollte der Ex-Profi aber noch nichts wissen. "Vielleicht können wir in den nächsten beiden Spielen noch den einen oder anderen Punkt holen. Das ist unser Thema, nichts anderes", sagte der Hertha-Manager.

Preetz: "Er hat seine außergewöhnlichen Qualitäten gezeigt"

Bedanken durften sich die Berliner nicht zuletzt bei ihrem Sorgenkind Ronny. Der Brasilianer, der am vergangenen Dienstag wegen schlechter Trainingsleistungen zum Rapport beim Manager hatte antreten müssen, war mit seinen Vorlagen zu den Toren von Adrian Ramos (20.) und Tolga Cigerci (80.) quasi der Matchwinner. "Er hat seine außergewöhnlichen Qualitäten gezeigt", lobte Preetz den Aufstiegshelden der vergangenen Saison, der zuletzt meist nur zweite Wahl gewesen war, "er war mit spielentscheidend, weil er beide Tore vorbereitet hat."

Auch Hertha-Coach Jos Luhukay zeigte sich nach dem Abpfiff erleichtert: "Jetzt haben wir die 20-Punkte-Marke geknackt, das ist nach 15 Spielen eine gute Bilanz. Ronny hatte einen großen Anteil an unseren drei Punkten in Braunschweig. Darüber kann ich mich nur freuen."

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