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Keller vor dem Aus bei Schalke? - Tönnies: "Trainerfrage stellt sich jetzt nicht"

Mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck fährt der Revierklub zurück nach Gelsenkirchen. Platz vier ist nun sieben Punkte entfernt und die Luft für Trainer Jens Keller wird immer dünner.

Mönchengladbach. Mit dem achten Heimsieg (2:1) in Folge zementiert Borussia Mönchengladbach den Anspruch auf Bundesliga-Tabellenplatz vier. Schalke 04 gerät weiterhin in höchste Not und hat nun schon einen beträchtlichen Rückstand auf die Fohlen. Jens Keller weht nun noch mehr der eiskalte Wind ins Gesicht.
Er wollte sich zu seiner Situation nicht wirklich äußern, als der Sky-Reporter ihm bohrende Fragen stellte. Keller ist ganz klar in der Defensive, weil ihm die Ergebnisse fehlen. Sein Stuhl wackelt bedenklich.

Keller vor Entlassung?

"Fragen sie die Leute, die das verantworten", sagte der Übungsleiter unmittelbar nach dem Spiel. Ein Mann, der es verantwortet ist Aufsichtsratschef Clemens Tönnies. "Die Trainerfrage stellt sich jetzt nicht", sagte der starke Mann auf Schalke bei Sport Bild online, "es geht in den nächsten Spielen darum, Siege einzufahren."

Schalke entfernt sich aus dem Kampf um Platz vier, dem Champions-League-Qualifikationsrang. Keller macht sich aufgrund des Rückstandes scheinbar überhaupt keine Sorgen: "Es sind jetzt sieben Punkte auf Gladbach, aber das haben wir letzte Saison auch schon aufgeholt. Es sind noch genügend Spiele zu absolvieren und deshalb schauen wir weiter nach vorne."

Wirklich schlecht spielte Schalke nicht, aber glücklos. "Ich sehe das Spiel als Fortschritt. Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert", meinte der Trainer. Dann schickte Keller seine verbale Post in Richtung des Unparteiischen Felix Zwayer: "In der ersten Halbzeit hat der Schiedsrichter das Spiel aus meiner Sicht beeinflusst. Bei unserem Elfmeter muss er auch zwingend die Rote Karte zeigen, dann wäre es ein ganz anderes Spiel gewesen."



Der blasse Kevin-Prince Boateng lobte seine Mannschaftskollegen und gibt Keller Rückendeckung: "So wie wir in der zweiten Halbzeit gekämpft haben, beantwortet das alle Fragen zum Trainer. Wir waren eine Einheit auf dem Platz. Ich muss der Mannschaft ein Lob zollen."

Ter Stegen blockt Fragen ab

Er war einer der Garanten für den Heimsieg der Fohlen – Torwart Marc-Andre ter Stegen. Um ihn ranken sich einige Gerüchte, die ihn mit dem FC Barcelona in Verbindung bringen. Bis Heiligabend möchte er sich entscheiden und wird sich über seine Zukunft äußern. Gegenüber Sky sagte er lediglich: "Ich spiele im Moment bei Borussia Mönchengladbach. Ich bin sehr zufrieden, denn wir haben heute das Spiel gewonnen und das ist mir wichtiger."

Borussia Mönchengladbach befindet sich auf einem absoluten Höhenflug. Vor allem auch die engen Partien gewinnen sie. Zurecht hängen sie den FC Schalke ab, der einmal mehr um die Teilnahme an der Champions League zur nächsten Spielzeit bangen muss.

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