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Geduldig hat er auf seine Chance gewartet. Mittlerweile hat sich Korb einen Platz in der Gladbacher Mannschaft erarbeitet und will diesen auch nicht mehr hergeben.

Mönchengladbach. Seit dem zehnten Spieltag und der Begegnung gegen Eintracht Frankfurt hat Julian Korb keine Spielminute bei Borussia Mönchengladbach verpasst. Auch gegen den FC Schalke 04 wird er die Rechtsverteidigerposition bekleiden.

"Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen", so Korb gegenüber den Ruhrnachrichten. Sieben Punkte Vorsprung hätte man dann auf die Knappen. "Aber damit wäre noch keine Vorentscheidung im Kampf um Platz vier verbunden", weiß der 21-Jährige, der seit der C-Jugend für die Borussia aufläuft.

Im vergangenen Frühjahr hat er seinen Vertrag bis 2015 verlängert, obwohl er in der abgelaufenen Saison zu keinem Bundesligaeinsatz kam. Auf den ersten Blick verwunderlich, für Korb keine große Geschichte "weil ich mich hier sehr wohl fühle und von Vereinsseite großes Vertrauen gespürt habe", wie er sagt.

Korb profitiert von Favre

Er als junger Spieler profitiere stark von der Akribie eines Lucien Favre. "Er macht jeden Spieler besser", bekräftigt der in Essen geborene Korb. Er selbst habe vor allem "bei der Ballannahme und der Passgenauigkeit" Fortschritte gemacht. Luft nach oben gibt es vor allem bei den eigenen Offensivaktionen.

Davon sich nach fünf Startelfeinsätzen bereits als Stammspieler zu bezeichnen hält Korb nichts. "Ich glaube, den Begriff Stammspieler gibt es in der Bundesliga nicht mehr." Er wisse um den immensen Konkurrenzkampf im Team und wolle einfach so viele Spiele wie möglich absolvieren.

Dabei will er seinen Teil dazu beitragen, dass die Erfolgsgeschichte der Borussia weitergeht, die Teilnahme an der Königsklasse Realität werden kann. Momentan verfolgt Korb die Champions League noch vor dem heimischen TV-Gerät – achtet dabei vor allem auf die Akteure den Außenverteidigerpositionen. "Von David Alaba, Philipp Lahm oder Lukasz Piszczek kann ich mir eine Menge abschauen", so Korb, der weiß, dass er erst am Anfang seiner Karriere steht.

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