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Der Leverkusener Macher ist wieder fit fürs Stadion und will gegen Schwarz-Gelb punkten um den Abstand zur Konkurrenz zu wahren. Außerdem zollt er der Offensive des BVB Respekt.

Leverkusen. Rudi Völler, Sportchef von Bayer 04 Leverkusen, will, dass sein Team im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund "sein wahres Gesicht zeigt". Jenes von Spielen gegen die Bayern oder ManU wird er hingegen gerne missen.

Völler war beim DFB-Pokalspiel in Freiburg noch nicht im Stadion. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus "war es besser […] nicht direkt mit nach Freiburg zu fahren", betonte er. Den gelösten Nierenstein bezeichnete er als "Befreiung" und fügte an, dass solche Schmerzen keiner brauche.

Gegen den BVB wird er dagegen wieder im Stadion zu finden sein und prophezeit, dass seine Mannschaft "einen tollen Kampf" liefern wird. Man will "in Dortmund punkten" um "Gladbach, Schalke oder Wolfsburg auf Distanz [zu] halten", sagte Bayers Sportchef.

Völler wollte Mkhitaryan

Seine "Wut-Rede" will er nicht als solch eine bezeichnen. Viel Mehr ging es ihm um das Ansehen von Bayer 04 und wie sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. "Wir machen uns oft kleiner, als wir sind", bemängelt Völler und betont, dass man sehr gut dastehe nach einer fast komplett absolvierten Halbserie in der man 34 Ligapunkte innehat, im Pokal-Viertelfinale steht und ein Überwintern in der Champions-League weiterhin möglich ist.

BVB-Neuzugang Henrikh Mkhitaryan kündigte Völler vor der Saison als "Knaller" an. Mit dem Armenier und den anderen Offensivakteuren "brauchen sich die Dortmunder nicht hinter den Bayern zu verstecken", adelt der Leverkusener den nächsten Gegner. Er gab auch zu, dass Bayer einst am Dortmunder Mittelfeldspieler interessiert gewesen sei. Jedoch fehlten Bayer die Möglichkeiten um einen Transfer zu stemmen.

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