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75 Minuten hatten die Clubberer die Mainzer gut im Griff und führten verdient. Dann gaben sie selbst das Spiel aus der Hand und hatten zuvor viele Chancen liegen lassen.

Nürnberg. 15 Spieltage und dabei nicht einen einzigen Sieg. Das bringt dem 1. FC Nürnberg einen Eintrag in die Geschichtsbücher der Bundesliga. Dass es bei 1:1 (1:0) gegen den FSV Mainz 05nicht zu ersten Dreier reichte, mussten sich die Clubberer am Ende selbst zuschreiben.

Gertjan Verbeek, Trainer des 1. FC Nürnberg, sah ein über weite Strecken sehr gutes Spiel seines Teams. Dass es am Ende doch nicht zum ersten Dreier der Saison reichte, verortete der Coach in Pech und in der mangelnden Chancenverwertung. "Was muss man noch mehr tun, um ein Spiel zu gewinnen? Wir haben bis zur 75. Minute ein gutes Spiel gemacht, wir hatten Möglichkeiten auf das zweite Tor, aber wir hatten auch kein Glück. Ein Ball wurde von der Linie geschlagen, zwei Mal wurde Abseits gepfiffen, obwohl es keines war. Aber wir müssen die Schuld bei uns suchen und müssen einfach die Ruhe bewahren."

Tuchel: "Kann mit dem Ergebnis leben

Thomas Tuchel, Trainer des FSV Mainz 05, war mit der Punkteteilung nicht unzufrieden. Trotzdem sah er aufgrund der letzten 20 Minuten das Unentschieden eher als glücklich für den Gegner an. "Mit dem Ergebnis kann ich leben. 70 Minuten haben wir uns sehr schwer getan, überhaupt einen Zugang zum Spiel zu finden. Ab der 70. Minute waren wir da, da hat das Tor geholfen. Und am Ende war es sogar ein schmeichelhaften Unentschieden für Nürnberg, weil wir noch zwei hundertprozentige Chancen hatten."

Dass Nürnberg zuvor mehrere hochkarätige Chancen hatte, das Spiel ihrerseits schon in der ersten Hälfte zu entscheiden, schien bei Tuchel in Vergessenheit geraten zu sein.

EURE MEINUNG: Wann wird dem Club der erste Dreier gelingen?

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