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Der Angreifer ist guter Hoffnung, dass Werder daheim gegen den Triple-Gewinner punkten kann. Bayerns Rekordserie zu stoppen, sei eine zusätzliche Motivation.

Bremen. Am 15. Spieltag der Bundesliga empfängt der SV Werder Bremen den Tabellenführer FC Bayern München. Stürmer Nils Petersen trifft dabei auf seinen Ex-Klub und glaubt daran, gegen den Rekordmeister punkten zu können.

"Wir müssen uns den Sieg ergaunern", so der 24-Jährige zu Bild: "Wir müssen uns darauf einstellen, dass sie 70, 80 Prozent Ballbesitz haben. Aus unseren 20 bis 30 Prozent müssen wir Kapital schlagen." Demnach seien Hertha BSC, Mainz oder Freiburg die Vorbilder. Sie hätten bewiesen, "dass da was geht."

Dabei ist die Erfolgsserie der Bayern - 39 Spielen in Folge ungeschlagen – ein zusätzlicher Anreiz: "Und wie! Ihnen wehtun zu können und drei Punkte zu holen, die wir dringend gebrauchen können – mehr geht doch nicht."

"Bayern vom Tor fernhalten"

Auch der Rekordmeister könne einen "richtig schlechten Tag" erwischen. "Ich bin Statistik-Fan. Irgendwann müssen sie verlieren", so Petersen selbstbewusst. Eine Schwachstelle konnte er schon ausmachen: "Wenn sie verwundbar sind, dann in der Abwehr, weil sie sehr offensiv spielen."

Das taktische Konzept sei demnach simpel: "Wichtig ist, sie von unserem Tor fernzuhalten und sie in ihrer Defensive zu binden." Petersen weiß, welch Herausforderunge das ist und hofft auf den Heimvorteil: "Wenn wir in Führung gehen, ist mit den Fans im Rücken einiges möglich."

Zwischen 2011 und 2012 stürmte Petersen für Bayern. Seither trägt er das Werder-Trikot und wurde erst im Sommer fest verpflichtet. In dieser Saison erzielte er in zehn Partien vier Treffer und bereitete ein weiteres Tor vor, sein Vertrag läuft bis 2017.
 
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