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Für eine größere Ausgeglichenheit in der Bundesliga sollen die Top-Klubs bereit sein, den Verteilerschlüssel für ihre TV-Gelder aus dem Ausland ändern zu lassen.

Berlin. Ab 2017 könnte ein neuer Verteilerschlüssel für die TV-Einnahmen aus dem Ausland in der Bundesliga in Kraft treten, durch den kleinere Klubs mehr Geld bekommen. Dazu sollen Bayern München, Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 bereit sein.

Weil der US-amerikanische Sender Fox einsteigt, erhöhen sich die Einkünfte in den nächsten fünf Jahren auf 140 Millionen Euro per anno. In der anstehenden Steigerung sehen die Klubbosse den richtigen Anlass, um den Verteilerschlüssel zu ändern.

Derzeit werden die Einnahmen von rund 65 Millionen Euro nach der Endplatzierung in der Liga, sowie den Punkten in der UEFA-Fünfjahreswertung verteilt. So erhielten die Bayern zuletzt über 12 Millionen Euro, der VfL Wolfsburg oder der VfB Stuttgart aber keine zwei Millionen Euro.

UEFA-Prämien sollen unangetastet bleiben

"Wenn die Gefahr beim FC Bayern, Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen kleiner wird, dass überhaupt Spiele verloren werden, wird sich das auf die Liga niederschlagen, weil dann Spannung fehlt", erklärte Uli Hoeneß zuletzt: "Auf Dauer will der Zuschauer Spiele haben, in denen Bayern auswärts antritt und der Gegner eine realistische Chance hat uns zu schlagen."

Die Verteilerschlüssel der nationalen TV-Einnahmen, die mit rund 585 Millionen Euro pro Saison derzeit um ein Vielfaches höher sind, soll dagegen wie die Verteilung der UEFA-Prämien nicht geändert werden. "Die Lösung ist nicht, dass die Champions-League-Teilnehmer Teile ihrer Einnahmen abgeben", so Hoeneß.

EURE MEINUNG: Ist die Lösung gerechter für die kleineren Klubs?

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