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Robbens Engagement beim FC Bayern endet 2015: Gespräche über eine Verlängerung gab es nicht. Spieler und Verein machen sich aber keinen Druck - Hoeneß kündigt eine Lösung an.

München. Sechs Tore und drei Assists in der Bundesliga, drei Treffer sowie fünf Vorlagen in der Champions League. Arjen Robben trug maßgeblich zur momentanen Vormachtstellung des FC Bayern München bei. Am vergangenen Spieltag besorgte er per Doppelpack beinahe im Alleingang den 2:0-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig.

Über eine vorzeitige Vertragsverlängerung wurde mit Robben bis dato jedoch nicht gesprochen. Obwohl mit Toni Kroos, David Alaba und Jerome Boateng, deren Kontrakte auch bis Sommer 2015 datiert sind, bereits über einen weiteren Verbleib verhandelt wurde.

Der 29-Jährige setzt sich dennoch nicht unter Druck: "Ich bringe meine Leistung. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich beweisen muss. Die wissen, was ich kann", sagte er gegenüber Bild. Einer von denen, die es wissen, ist Uli Hoeneß.

Er mahnte gegenüber dem kicker zu Gelassenheit. "Das sind noch eineinhalb Jahre, daher verstehe ich die Aufregung nicht", beschwichtigte der Präsident und fügte an: "Arjen weiß, was er an uns hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Zu gegebener Zeit werden wir eine Lösung finden."

"Ich weiß, wann ich Vollgas geben kann"

Zunächst liegt Robbens Fokus weiterhin auf dem Sportlichen. Da glänzte der Vize-Weltmeister nicht zuletzt wegen des starken Rückgangs an verletzungsbedingten Ausfällen. Erst jeweils eine Partie in Bundesliga und Champions League verpasste er in dieser Saison, vergangene Spielzeit musste er im gleichen Zeitraum elf Mal passen.

"Ich habe meinen Körper gut kennengelernt", erklärt der niederländische Star, der inzwischen ein besseres Gefühl dafür entwickelt hat, welches Pensum er sich zumuten sollte: "Ich weiß, wann ich Vollgas geben kann und wann ich mich zurücknehmen muss." Auf dem Platz überwiegen aktuell die Vollgas-Auftritte.

Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer freut besonders, dass sein Schützling nach verheerenden Elfmeter-Fehlschüssen im Saisonfinale 2012 die eindrucksvolle Antwort lieferte: "Ich freue mich für ihn, weil man sich vorstellen kann, welche Stahlbäder er überstehen musste."
 
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