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Der Torschützenkönig der vergangenen Saison bringt klar zum Ausdruck, dass er mit der Berichterstattung nach der Klatsche gegen Manchester United nicht einverstanden war.

Leverkusen. Mit einem souveränen 3:0 gegen den 1. FC Nürnberg hat Bayer 04 Leverkusen Tabellenplatz zwei gefestigt. Stefan Kießling konnte sich trotz drei Punkten und eines eigenen Treffers nicht recht freuen. Zu sehr wirkte die Klatsche in der Champions League gegen Manchester United noch nach.

"Auf uns wurde viel rumgehackt", ärgerte Kießling nach der Partie gegen den Ex-Verein die Berichterstattung der vergangenen Tage. "Da wurden Dinge geschrieben, irgendwelche Karikaturen gezeigt, tut mir leid, das geht nicht."

Dabei geht es Kießling nicht darum, dass die Leistung seiner Mannschaft beim 0:5 falsch dargestellt wurde. "Dass das Spiel absolut beschissen war, wissen wir alle", hielt er fest. Vielmehr kritisierte er, dass nach der heftigen Niederlage die Erfolge der letzten Monate scheinbar in Vergessenheit geraten seien.

Spiel gegen United "absolut beschissen"

"Das kann ich nicht nachvollziehen, wie man 18 Monate mit einem Spiel kaputt machen kann", sagte der Goalgetter, der in dieser Saison bislang neun Bundesliga-Tore erzielte. Nachdem man sich souverän für die Königsklasse qualifiziert hat, stehe das Team auch jetzt nicht umsonst auf Tabellenplatz zwei.

Zum Abschluss seiner Wutrede forderte Kießling von den Medien ein Umdenken. Sie sollten "sich mal ein bisschen hinterfragen, wie man solche Dinge raushauen kann. Das hat die Mannschaft nicht verdient. Ganz einfach."

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