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Die Nummer eins der Bremer stand nach seinen letzten Aussetzern im Fokus der Öffentlichkeit und erntete reichlich Kritik. Für seinen Manager gehört dies zum Geschäft dazu.

Bremen. Bei der 2:3-Niederlage seines SV Werder Bremen gegen den 1. FSV Mainz 05 war Sebastian Mielitz an zwei Gegentreffern maßgeblich beteiligt. Im anstehenden Bundesligaspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim wird ganz genau auf ihn geachtet werden. Sein Vorgänger im Werder-Tor Tim Wiese zählt auch zu den Zuschauern.

"Ich habe kein Mitleid. Fehler musst du als Bundesliga-Torwart abkönnen", erklärt Bremens Manager Thomas Eichin gegenüber der Bild. "Das gehört dazu", so der 47-Jährige weiter. Mielitz musste in der Saison in 13 Ligaspielen bislang 23 Gegentore hinnehmen.

Wiese kennt den Druck

In Hoffenheim trifft Mielitz auch auf Tim Wiese. Beide kennen sich aus gemeinsamen Tagen in Bremen. Wiese, der im Kraichgau einen Stammplatz auf der Tribüne hat, kennt den Leistungsdruck in der deutschen Eliteliga nur zu gut.

"Bundesliga ist immer Druck, den hatte ich in meiner ganzen Karriere", berichtet der ehemalige Nationaltorwart. Bei ihm sei immer ganz besonders genau hingeschaut worden. So wird es an diesem Spieltag auch Mielitz gehen. Eichin glaubt aber, dass Mielitz damit umgehen könne, zumal ihm auch nichts anderes übrig bliebe.

Die Gespräche über eine Verlängerung des im kommenden Sommers auslaufenden Vertrages liegen dennoch vorerst auf Eis. "Ich rede momentan nicht über Verträge. Nicht mit Miele und auch nicht mit anderen Kandidaten. Erstmal wollen wir in ruhigeres Fahrwasser", bestätigte Eichin nach der jüngsten Heimniederlage.

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