thumbnail Hallo,

Einige der größten Stars des Rekordmeisters fallen in den nächsten Wochen aus. Für den spanischen Trainer kein Problem - nun soll es die zweite Reihe richten.

München. Zahlreiche Verletzte, dazu eine kräftezehrende Moskau-Reise in den Knochen: Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola schlug vor der Bundesligapartie gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig Alarm.

"Das ist eine schwierige Situation. Ich weiß nicht, in welcher Verfassung die Mannschaft ist. Ich hoffe, dass unser Kopf in der richtigen Position ist. Wenn unsere Beine nicht sehr gut sind, brauchen wir Unterstützung der Fans", sagte der Spanier vor der Partie am Samstag und fügte mit Blick auf die kommenden Aufgaben bis Weihnachten an: "Wir müssen die zwei, drei Wochen überstehen."

"Deshalb haben wir eine zweite Mannschaft"

Auf dem Weg zum 39. Ligaspiel in Folge ohne Niederlage muss Guardiola auf Kapitän Philipp Lahm (Oberschenkel-Zerrung), dessen Stellvertreter Bastian Schweinsteiger (Sprunggelenk-Operation), Franck Ribéry (angebrochene Rippe), Claudio Pizarro und Xherdan Shaqiri (beide Aufbautraining nach Muskelbündelriss) sowie Holger Badstuber (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten.

Wenigstens kehren die zuletzt angeschlagenen Mario Mandzukic und Diego Contento in den Kader zurück. Doch lamentieren will der Bayern-Coach nicht: "Damit müssen wir leben. Deshalb haben wir eine zweite Mannschaft."

Achtung, Favoriten-Killer Braunschweig

Trotz aller Probleme sind die Rekord-Bayern, die erst am Donnerstag von einem anstrengenden Champions-League-Trip aus Russland zurückgekehrt sind, gegen den Aufsteiger klarer Favorit. Guardiola warnt dennoch vor der Eintracht.

Gegen große Teams wie Dortmund (1:2), Leverkusen (1:0) oder Schalke (2:3) habe es Braunschweig "gut gemacht. Sie werden 100 Prozent fokussiert sein. Für uns ist es schwierig, dieses Niveau zu halten." Deswegen ist es auch für Superstar Arjen Robben "ein gefährliches Spiel".

"Maulwurf-Affäre": Guardiola bleibt entspannt

Abgehakt ist für Guardiola indes die "Maulwurf-Affäre". "In einem großen Verein ist das normal. Das passiert. Ich versuche, die Spieler zu überzeugen, dass es das Beste ist, dass die Dinge unter uns bleiben. Das Thema ist vorbei", sagte der 42-Jährige. Er habe ohnehin "keine Zeit zu suchen".

Zumal es beim FC Bayern vor Weihnachten Schlag auf Schlag geht. Neben Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League steht auch noch die Klub-WM auf dem umfangreichen Programm mit insgesamt sieben Spielen. Am Freitag war die "WM-Trophäe" schon einmal in München zu bestaunen. "Sie besucht uns", meinte Guardiola, "ich hoffe, dass sie am 21. Dezember zurückkommt."

EURE MEINUNG: Hat Braunschweig auch nur den Hauch einer Chance gegen die Über-Bayern?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Umfrage des Tages

Franck Ribery oder Cristiano Ronaldo - wem schenken die Fans mehr "Liebe"?

Dazugehörig