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Breitner: "Borussia Dortmund klare Nummer zwei in Europa“

Der Markenbotschafter der Bayern adelt Borussia Dortmund als größte Konkurrenz für den FCB. Erst danach kämen die Spanier.

München. Paul Breitner hat Borussia Dortmund als zweitstärkste Kraft im europäischen Fußball geadelt. Bayern München könne aber niemand das Wasser reichen – für ihn auch ein Verdienst von Trainer Pep Guardiola. Deshalb sei der FCB Favorit auf den Champions-League-Titel - "Maulwurf“ hin oder her.

Breitner ist mittlerweile als Markenbotschafter des Rekordmeisters unterwegs. Im Interview mit der AZ sieht er seinen Klub vor der K.o.-Phase der Königsklasse ganz vorn. "Wir sind klarer Favorit", betonte der frühere Weltklassespieler. Die Bayern haben sich mit 15 Punkten aus den ersten fünf Gruppenspielen souverän für die Runde der letzten 16 qualifiziert.

Dortmund vor Barcelona und Real

"Danach kommen Madrid, Barcelona und Dortmund. Das ist für mich die aktuelle Reihenfolge im Weltfußball, damit die Ausgangslage für 2014", analysierte der Weltmeister von 1974 die Verfolger. Eigentlich sei Dortmund aber der größte Konkurrent.

"In Normalbesetzung sind sie für mich im Moment die absolut klare Nummer zwei! Sind ihre Stammspieler alle fit, stehen sie an der Spitze der Verfolger." Der BVB hatte das Spitzenspiel in der Bundesliga zuletzt mit 0:3 verloren, dabei musste Trainer Jürgen Klopp auf viele Stammspieler verzichten.

Bei den Bayern hat Pep Guardiola dagegen auch auf der Ersatzbank hochkarätige Optionen. In den Augen von Breitner hat der spanische Trainer den Klub noch stärker als unter Vorgänger Jupp Heynckes gemacht: "Jupp Heynckes hat spielerisch sehr viel entwickelt. aber jetzt ist unser Spiel noch variabler, weniger berechenbar. Das ist Pep Guardiolas Verdienst."

"Mischung ist perfekt"

Dabei sieht er das Team über Jahre ganz vorn: Bayern sei "von der Altersstruktur her perfekt aufgestellt", schließlich setze sich das Team aus vielen jungen Spielern zusammen, "andere sind mit 29, 30 Jahren gerade auf dem Zenit". Sein Fazit: "Die Mischung ist perfekt."

Schlagzeilen hatte der frühere "FC Hollywood" durch die Maulwurfsaffäre gemacht. Für Breitner ist das Ganze nicht der Rede wert: "Ach geh! Ich sage ihnen: Bei diesem Spielchen machen wir nicht mit. Das interessiert mich auch überhaupt nicht."

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