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Erik Durms Rückkehr nach Mainz – Thomas Tuchel: "Immer nur als Stürmer gesehen"

Vor einem Jahr zog es Durm nach Dortmund. Ob der Verletztenmisere hat er sogar einen Stammplatz inne - für Tuchel in einer völlig ungewohnten Rolle als Außenverteidiger.

Mainz. Der 14. Spieltag ist für Erik Durm nicht irgendein Spieltag: Mit seinem aktuellen Arbeitgeber Borussia Dortmund reist er nämlich an seine alte Wirkungsstätte – zum FSV Mainz 05. Deren Trainer Thomas Tuchel ärgerte sich nun, den Durchstarter nicht am Rhein gehalten zu haben.

"Sein Talent war offensichtlich. Wir wollten ihn auch binden", verriet der 40-Jährige, der gegen den BVB zum 150. Mal auf der Mainzer Bank sitzen wird, gegenüber der Bild. Talent Durm, damals noch als Mittelstürmer unterwegs, entschied sich jedoch für Dortmund, wo er über die zweite Mannschaft nach oben wollte. "Das ist legitim, es lief ohne Zwist oder Streit ab", merkte Tuchel noch an.

Der Plan des 21-Jährigen ist jedenfalls aufgegangen, kam er in der laufenden Saison doch schon auf neun Bundesliga- und zwei Champions-League-Einsätze. Dabei profitierte er mitunter vom Verletzungspech beim BVB.

Ersatz für Schmelzer

Hinten links vertrat er Marcel Schmelzer bereits einige Male, gegen Nürnberg musste Durm zudem auch als Rechtsverteidiger aushelfen. Da Nationalspieler Schmelzer an einem Muskelfaserriss laboriert, scheint der Jungstar für die nächsten Spiele gesetzt.

Zum Außenverteidiger umfunktioniert wurde der gelernte Mittelstürmer erst bei der Borussia. Dort hatte man das entsprechende Potenzial für jene Position ausgemacht – anders als in Mainz. "Er war bei uns ein echter Stoßstürmer, wir haben ihn immer auch nur als solchen gesehen", gestand Tuchel und ergänzte noch: "Wir sind definitiv nicht auf die Idee gekommen, dass er Außenverteidiger spielen könnte."

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