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Hoffenheims Trainer Markus Gisol spricht Stammkepper Casteels die volle Bundesligatauglichkeit ab. Trotzdem will er im Winter nicht nachrüsten.

Sinsheim. Gerade hat Torwart Koen Casteels seinen Vertrag bei 1899 Hoffenheim verlängert. Für Trainer Markus Gisdol hat der Belgier allerdings bisher seine Bundesliga-Tauglichkeit noch nicht vollkommen bewiesen.

"Er ist ein großes Torwart-Talent, aber noch kein richtig guter Bundesliga-Torwart. Das muss er erst noch beweisen", sagte der 44-Jährige: "Wir müssen dem Jungen Zeit geben, sich zu stabilisieren. Er wird nur besser über die Spiele. Deshalb sind wir Hoffenheim, weil wir uns für diesen Weg entschieden haben."

Erst vor zehn Tagen hatte der 21-jährige Casteels sein Arbeitspapier im Kraichgau um zwei Jahre bis Juni 2017 verlängert. Ebenso unterzeichnete sein Vertreter Jens Grahl einen neuen Kontrakt, der bis 2016 gilt.

"Nicht mehr Zickzack fahren"

Gisdol betonte direkt nach seiner Aussage, dass die Gegentore beim FC Augsburg nicht die Schuld seines Stammkeepers seien. Auch den Kader will er nicht nachrüsten. "Es sind keine Änderungen geplant", sagte der Fußballlehrer. Hoffenheim dürfe "nicht mehr Zickzack fahren".

Casteels kam im Sommer 2011 vom KRC Genk zu den Badenern. Als Nummer drei gestartet, verdrängte er namhafte Konkurrenz wie Tim Wiese und Heurelho Gomes aus dem Hoffenheimer Kasten.

In der Nationalmannschaft kam der Belgier bisher allerdings nicht zum Einsatz. Dort steht er in der Torwart-Hierarchie hinter Thibaut Courtois (21, Atletico Madrid) und Simon Mignolet (25, FC Liverpool).

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