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Bei Schalke pendelt das Talent zwischen Ersatzbank und Schulbank. Sein Ex-Trainer Peter Neururer hatte den Wechsel kritisiert und sieht sich bestätigt.

Gelsenkirchen. Beim FC Schalke 04 kommt Leon Goretzka nicht zum Zug. Sein Ex-Trainer Peter Neururer hatte dies erwartet: Er riet der Nachwuchshoffnung, noch ein Jahr beim VfL Bochum zu bleiben.

"Es war vorauszusehen. Bei einem Klub wie Schalke kann man nicht so viel Rücksicht nehmen", erklärte Neururer der Sport Bild. "Auch wenn es noch zu früh ist zu urteilen: Aber Leon droht ein Jahr zu verlieren, das ist traurig."

Doppelbelastung schlaucht

In der aktuellen Saison stand Goretzka erst einmal in der Startelf, zehn Mal wurde er eingewechselt. Das "Jahrhundert-Talent" kämpft mit einer Doppelbelastung: "Man darf nicht vergessen, dass er noch zur Schule geht", stellte Schalke-Coach Jens Keller fest, der dennoch an dessen Talent glaubt: "Leon hat enorme Qualitäten, das stellt er jeden Tag im Training unter Beweis."

Im Gegensatz zu Neururer ist sich Goretzka zu 100 Prozent sicher, dass der Wechsel nach Gelsenkirchen die richtige Entscheidung war: "Ich kann mich sehr gut selbst einschätzen und bisher ist es so, wie ich es erwartet habe." Dennoch gab der 18-Jährige zu: "Vollkommen zufrieden bin ich erst dann, wenn ich jedes Spiel 90 Minuten auf dem Platz stehe."

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