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Maulwurf-Affäre: Lothar Matthäus verdächtigt "Team um die Mannschaft"

Der DFB-Rekordspieler glaubt das Risiko sei für einen Spieler zu groß, als Maulwurf Informationen gegenüber Journalisten preiszugeben. Er fordert auch mehr Vertrauen vom Trainer.

München. Lothar Matthäus hat Verständnis für Pep Guardiolas Wut in Bezug auf die Maulwurf-Affäre beim FC Bayern und weist darauf hin, dass "das Team um die Mannschaft" dafür verantwortlich sein könnte. Ein Spieler kommt für ihn als Maulwurf nicht infrage.

Der Rekord-Nationalspieler teilte Sport 1 mit, dass es früher Spieler gab, die Vorteile daraus zogen. Er ist sich allerdings sicher, dass es heute nicht "von einem Spieler kommt". Das Risiko, in Zukunft weder für den FC Bayern zu spielen noch zur WM in Brasilien zu fahren, sei viel zu groß: "Das kann sich kein Spieler im Kader des FC Bayern erlauben", führte Matthäus aus.

Mehr Vertrauen in die Mannschaft

Der Ex-Nationalspieler fordert vom Bayern-Coach derweil mehr Vertrauen zur Mannschaft als zu Journalisten und stellte auch klar, dass der Kreis der Leute, die diese Informationen erhält, "sehr groß" ist. Ärzte, Physiotherapeuten und Co-Trainer kommen für den Ex-Münchner auch infrage.

Die Bild veröffentlichte hin und wieder Details aus der Mannschaftsaufstellung der Bayern vorab. Matthäus verwies allerdings auf die "Falschmeldung der Zeitung", da es hieß, Thiago "würde in Dortmund von Beginn an spielen". Der Spanier tauchte in der Startelf allerdings nicht auf.

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