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Der Fluch ist besiegt: Mainz 05 hat nach vier Auswärtspleiten in Folge zurück in die Erfolgsspur gefunden. Manager Heidel war sichtlich erleichtert.

Bremen. In einer mitreißenden Begegnung gewann der 1. FSV Mainz 05 bei Werder Bremen mit 3:2. Danach eigte sich Manager Christian Heidel zufrieden und erleichtert.

"Irgendwann mussten wir ja auch mal wieder auswärts gewinnen. Es war wichtig, dass sich unsere Spieler von dem Gerede um die Negativserie nicht haben anstecken lassen", sagte FSV-Manager Christian Heidel - vier Auswärtsniederlagen in Folge hatte Mainz zuvor kassiert.

Dass sie nach einer scheinbar sicheren 3:0-Führung in der Schlussphase noch minutenlang zittern mussten, war den FSV-Verantwortlichen herzlich egal: "Sicherlich hatten wir am Ende auch etwas Glück, aber verdient war der Sieg allemal", erklärte Präsident Harald Strutz.

Werder auf dem Weg nach unten?

Die Platzherren müssen indes verstärkt Richtung Tabellenende schauen - zumal bis zur Winterpause noch Partien gegen Bayern München und Bayer Leverkusen auf dem Spielplan stehen. Vor allem Werder-Torwart Sebastian Mielitz, der bei den ersten Gegentreffern tatkräftig mitgeholfen hatte, war untröstlich. "Ich habe die spielentscheidenden Fehler begangen und kann mich dafür nur bei der Mannschaft entschuldigen. Für sie war es natürlich schwer, nach dem schnellen 0:2 noch einmal zurückzukommen."

In der siebten Minute hatte er unmotiviert sein Gehäuse verlassen und wurde durch einen Heber von Nicolai Müller überrascht. Zehn Minuten später unterschätzte der Schlussmann der Grün-Weißen eine Bogenlampe von Zdenek Pospech, die an die Latte ging. Den Abpraller verwandelte Shinji Okazaki. Der Japaner erhöhte aus kurzer Distanz in der 70. Minute auf 3:0, ehe Eljero Elia (85.) und Neuzugang Franco di Santo (90.) für Bremen noch verkürzten.

"Wir stehen als Mannschaft trotzdem hinter unserem Torwart. Wir sind für unsere Fehler extremst bestraft worden. Natürlich haben wir jetzt schwere Gegner, aber wir haben zum Beispiel auf Schalke bewiesen, dass wir durchaus mithalten können", sagte Werder-Kapitän Clemens Fritz.

EURE MEINUNG: Muss sich Werder mehr nach unten als nach oben orientieren?

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