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Den Europa-League-Teilnehmer drücken momentan akute Abstiegssorgen. Neuzugang Admir Mehmedi will die Flinte aber noch nicht ins Korn werfen.

Freiburg. Mit erst einem Sieg aus zwölf Spielen steht der SC Freiburg momentan auf dem Relegationsrang. Nach der Europa League im vergangenen Jahr ein krasser Absturz, auch bedingt durch die vielen Abgänge. Admir Mehmedi kam von Dynamo Kiew in den Breisgau. Der 22-Jährige kennt die Probleme,  bleibt aber positiv. Daran ist auch Trainer Christian Streich schuld.

Elf Spiele hat Mehmedi bisher für den SCF bestritten und dabei drei Treffer erzielt. Der Schweizer Nationalstürmer gibt zu, dass auch er am Anfang Zeit brauchte. "Hier gibt es eine andere Philosophie von Fußball. Die Trainer verlangen unheimlich viel Laufarbeit. Und man muss genau wissen, wie man sich taktisch zu verhalten hat. Sonst wird es schwierig", erklärte er in der Badischen Zeitung. Der Freiburger Fußball sei nicht kompliziert, "aber anders".

Mit derart großen Problemen habe er vor der Saison nicht gerechnet, verrät Mehmedi: "Ehrlich gesagt nicht. Dass es schwierig wird: ja. Das wussten wir alle." Durch die vielen Verletzten und den jungen Kader sei es noch schwerer geworden. "Gegen Stuttgart war unsere Verteidigung im Schnitt gerade mal 20 Jahre alt. Das ist unglaublich."

Streich "das Beste, was passieren kann"

Acht Punkte aus zwölf Spielen - die Anspannung im Team sei spürbar. "Zu Beginn der Saison waren wir sicher etwas lockerer. Es ist wichtig, sich nichts vorzumachen. Der Druck ist da, ganz klar", bestätigt er. Aber: "Wir sind nicht abgestiegen. Es ist nicht alles schwarz."

Dabei baut er auch auf Christian Streich. "Er ist das Beste, was einem jungen Spieler passieren kann", schwärmt Mehmedi. "Der Trainer ist Woche für Woche gleich, er versucht uns zu motivieren, er arbeitet sehr seriös und bringt uns weiter." Auch deshalb bleibt er positiv: "Ende der Saison werden wir dort stehen, wo wir hingehören." Und zwar auf einem Nichtabstiegsplatz.

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