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Frankfurt-Trainer Armin Veh frustriert: "Das war typisch"

Nach dem Remis gegen Schalke 04 trennt die Hessen nur noch die bessere Tordifferenz von einem Platz in der Abstiegszone. Trainer Armin Veh zeigt sich entsprechend bedient.

Frankfurt/Main. Wieder einmal hat Eintracht Frankfurt in den letzten Minuten einen Sieg hergegeben. Wieder einmal bleibt nur Frust für Trainer Armin Veh, dessen Team nach dem 3:3 gegen Schalke 04 immer noch auf den ersten Heimsieg der Bundesliga-Saison wartet.

"Es wäre enorm wichtig gewesen, so ein Spiel zu gewinnen", betonte der Fußballlehrer nach dem Spiel. Doch Fortuna war den Hessen nicht treu: "Wir haben am Anfang gesehen, dass wir uns viel vorgenommen hatten. Das Eigentor war typisch für unsere Situation. Dann liegen wir nach einer Standardsituatin mit 0:2 hinten, da siehst du immer blöd aus", konstatierte Veh.

Doch die Eintracht kam zurück und drehte durch Flums Anschlusstreffer und Joselus Doppelpack das Spiel. Aber wie schon so oft in der laufenden Spielzeit kassierte Frankfurt in den letzten Minuten den Ausgleich. "Das Gegentor war sehr, sehr bitter", so Veh.

Keller: "Ein Tor aus dem Nichts"

Höwedes später Ausgleich rettete Schalke 04 einen glücklichen Punkt am Main, nachdem die Knappen ein schwaches Spiel abgeliefert hatten. "Wir sind nicht gut reingekommen", urteilte Trainer Jens Keller.

Doch die Eintracht arbeitete für Königsblau und patzte zweimal entscheidend. "Aus dem Nichts machen wir ein Tor und legen dann noch eins nach", berichtete der Fußballlehrer.

Am Ende reichte es noch zum Unentschieden. "Das Ergebnis geht in Ordnung", meinte Keller, der mit seiner Mannschaft auf Europa-Kurs bleibt. Eintracht Frankfurt ist dagegen nun punktgleich mit dem SC Freiburg auf Rang 16 - ein Fehler am nächsten Spieltag und den Hessen droht ein Abstiegsplatz.
 
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