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Der Schweizer Trainer gesteht dem deutschen Team bei der kommenden Weltmeisterschaft gute Chancen ein – dem aktuellen Titelträger aber ebenso.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre zählt die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien zu den Favoriten. Auch den Spaniern gesteht er erneut große Chancen ein.

Im Gespräch mit der FAZ sagte der 56-Jährige: "Deutschland ist ein Kandidat für den Titel. Natürlich auch die Spanier, denn die sind immer da, wenn es darauf ankommt." Mit Blick in die Vergangenheit merkte er aber an, dass "die Spanier immer Probleme gegen Südamerikaner haben" und sie es in Brasilien deshalb schwer haben würden.

Dabei verwies Favre auch auf die letzte Weltmeisterschaft: Die Furia Roja setzte sich im Viertelfinale knapp mit 1:0 gegen Paraguay durch, tat sich dabei extrem schwer. "Sie hätten damals nicht Weltmeister werden müssen", befand der Schweizer, der den Iberern zugleich eine rosige Zukunft voraussagte: "Wenn man die U21 bei der EM in Israel gesehen hat, dann weiß man auch, dass sie noch sehr viel Potential haben."

Cruyff Vater des Erfolges

Dass die Mannschaft von Vicente del Bosque heutzutage derart erfolgreich kickt, habe man einem Mann zu verdanken: Johan Cruyff. 1975, so erinnerte sich Favre, wussten die Spanier nicht gerade zu gefallen: "Was damals gezeigt wurde, war kein Fußball. Es war eine Schande. Sie hatten einen Libero, einen Vorstopper, der ein Killer war, Punkt. Es war null."

Zwar habe es einige Gründe gegeben, warum es in der Folge besser wurde. "Der entscheidende aber war, dass Johan Cruyff seine Idee von Fußball zum FC Barcelona gebracht hat. Das hat alles geändert. Flach spielen, Ballbesitz, die klassischen Zweikämpfe vermeiden - das war Johan Cruyff. Er hat ganz Spanien beeinflusst, bis hin zur Ausbildung."

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