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Guardiola über Bayern: "Noch nicht meine Mannschaft"

Vor dem Gigantentreffen mit Borussia Dortmund sorgte der Bayern-Trainer für Verwirrung, Sport-Vorstand Sammer klärte anschließend auf und relativierte die Aussagen.

München. Vor dem Kracher zwischen Borussia Dortmund und Bayern München befand Pep Guardiola auf der Pressekonferenz am Freitag: "Noch ist es nicht meine Mannschaft." Auf die Frage, wie weit die Entwicklung nach einem halben Jahr unter ihm sei, antwortete der Spanier: "Die Mannschaft ist ein bisschen besser als zuvor. Aber ich brauche mehr Zeit."

Dabei gestand der Spanier zwar positive Ergebnisse ein, kulturell sei die Herangehensweise aber "komplett anders. In Deutschland herrscht eine Konter-Kultur, das ist nicht meine Spielweise."

Guardiola, seit Sommer bei Bayern, fügte trotz Tabellenführung und dem bereits vorzeitigen Erreichen des Achtelfinals der Champions League an: "Meine Mannschaft ist noch nicht super." Aber warum äußert sich der vormalige Coach des FC Barcelona nach einem solch erfolgreichen Start derart kritisch?

Warnung vor BVB-Kontern

Matthias Sammer, selbst für seine Besessenheit von Perfektion bekannt, erklärte gegenüber Bild: "Pep ist ehrgeizig. Dagegen bin ich fast ein Waisenknabe." Der Ehrgeiz zeigte sich übrigens in der Vorbereitung auf das Top-Spiel. Laut Bild zeigte der Spanier seinen Spielern einen Film mit den Stärken des BVB und warnte dabei eindringlich vor der Konter-Stärke.

"Passt auf die Konter auf. Dortmund ist eine der besten Mannschaften auf der Welt beim Umschaltspiel", so Guardiola. Beim bisher einzigen Aufeinandertreffen mit Jürgen Klopp musste er dies schon am eigenen Leib erfahren, gelangen dem BVB im Supercup (4:2) doch drei Tore nach schnellen Gegenstößen.

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