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Christian Streich: "Machen kein Harakiri"

Freiburgs Trainer verteidigt die Transferpolitik und schöpft Mut aus der Vergangenheit. Am Samstag gegen Braunschweig hofft er auf ein "gutes Gefühl".

Freiburg. Trotz der bislang schwierigen Saison bereut es Freiburgs Trainer Christian Streich nicht, nach den zahlreichen Abgängen im Sommer nicht mehr Spieler in den Breisgau geholt zu haben. Freiburg wolle weiter finanziell gesund sein, vor dem Kellerduell mit Eintracht Braunschweig am Samstag fordert er Seriosität.

Mit Cedric Makiadi, Max Kruse, Daniel Caligiuri, Johannes Flum und Jan Rosenthal verließen gleich fünf Leistungsträger den Sportclub im Sommer. Die Neuzugänge konnten diesen Aderlass auch angesichts der Doppelbelastung durch die Europa League nicht auffangen. Erst einen Bundesliga-Sieg hat Freiburg in dieser Saison auf dem Konto.

Dennoch betonte Streich im Kicker, dass er es nicht bereue, im Sommer nicht mehr Neuzugänge gefordert zu haben: "Ich bin in Freiburg, wir nehmen die Situation so an, wie sie ist. Wir wollen ein gesunder Verein sein, deshalb machen wir kein Harakiri. Diesen Weg geht der SC Freiburg, solange ich ihn kenne. Und damit sind wir in den letzten Jahrzehnten außergewöhnlich gut gefahren."

"Mit gutem Gefühl ins Spiel gehen"

Am Samstag kann sich Freiburg beim Kellerduell in Braunschweig zumindest ein kleines Polster auf die direkten Abstiegsplätze aufbauen, weshalb Streich weiter forderte: "Wichtig ist, dass wir mit einem guten Gefühl ins Spiel gehen, Braunschweig beschäftigen, auch vorwärts spielen und die Basisdinge seriös abarbeiten: den Gegenspieler mit fairen Mitteln bekämpfen, nicht so viele Räume lassen, den Mitspielern helfen."

Ausgerechnet gegen den Tabellennachbarn muss Freiburg aber voraussichtlich auf eine weitere Stammkraft verzichten: Jonathan Schmid laboriert noch an den Folgen einer Kreuzbandzerrung und Kniestauchung und muss am Samstag wohl passen.

EURE MEINUNG: Hätte Freiburg im Sommer für mehr Verstärkungen sorgen müssen?

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