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Der Hoffenheimer Kapitän bewertet die Gegentorflut der Kraichgauer als Zeichen fehlender Abgeklärtheit. Den eingeschlagenen Weg des Vereins hält Beck dennoch für richtig.

Hoffenheim. Mit 28 Toren stellt 1899 Hoffenheim nach zwölf Spieltagen den zweitbesten Angriff der Bundesliga, mit genauso vielen Gegentoren aber auch die zweitschlechteste Defensive. Für Kapitän Andreas Beck ist dies ein Resultat ungehemmten Offensivgeistes und fehlender Abgeklärtheit. Dennoch hält der Ex-Nationalspieler den eingeschlagenen Weg für richtig.

"Vielleicht waren wir in letzter Zeit zu wild und wollten das Tor zu schnell. Hinten haben wir dann zu viele Chancen zugelassen", bilanzierte Beck im Kicker die Situation der letzten Wochen in Hoffenheim.

Zu einem Spitzenteam fehlten dem Bundesliga-Zwölften "manchmal nur Kaltschnäuzigkeit und Abgeklärtheit", erklärte der 26-Jährige und konkretisierte: "Auch mal auf Zeit zu spielen, an die Eckfahne zu rennen, wie es andere gegen uns auch machen. Wir haben in vielen Bereichen noch Prozentpunkte, die wir ausreizen müssen."

Keine Zweifel am Hoffenheimer Weg

Trotz einiger unnötiger Punktverluste sieht Beck den Verein gut aufgestellt: "Der Weg, auf dem wir uns befinden, ist absolut der richtige. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber wir sind noch nicht am Ende, es geht natürlich noch besser."

Der Rechtsverteidiger plant, auch über sein Vertragsende im kommenden Sommer hinaus diesen Weg mit zu bestreiten: "Wir haben gerade die Gespräche begonnen. Ich kann es mir auf jeden Fall vorstellen, zu verlängern. Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben."

Angst, dass die TSG wie in der Vorsaison noch in den Abstiegskampf verstrickt werden könnte, hat er nicht: "So weit wird es nicht kommen, davon bin ich absolut überzeugt."

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