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Rivalen in der Liga, Kameraden in der Nationalmannschaft: Für Jerome Boateng ist das kein Widerspruch. Zwischen Dortmundern und Bayern gäbe es keine Kluft.

München. Während sich ganz Fußball-Deutschland auf den Kracher zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München freut, müssen die Spieler beider Klubs in der Nationalmannschaft zusammenarbeiten, allen Rivalitäten zum Trotz. Für Jerome Boateng ist das Ganze aber kein Problem.

"Diese Diskussion kann ich ohnehin nicht nachvollziehen", betonte Boateng im Interview mit dfb.de. Marco Reus etwa sei ein "super Typ". "Auch mit den anderen Dortmundern verstehe ich mich gut", so der 25-jährige Innenverteidiger.

So habe er Neben Subotic nach seinem Kreuzbandriss per Facebook gute Besserung gewünscht: "Ich wollte nur zu verstehen geben, dass die Emotionen auf dem Platz dazugehören, dort sind wir meinetwegen auch Feinde. Aber man muss das trennen können und wissen, dass dies alles nach dem Schlusspfiff und spätestens endet, wenn die Gesundheit betroffen ist."

Öffentlichkeit immer noch zu kritisch

Beim 4:1 der Bayern gegen Mainz 05 unterlief Boateng ein Schnitzer, der zum Gegentor führte. "Aber es war der erste größere Fehler seit einem Jahr", widerspricht Boateng, dem oft ein Hang zur Nachlässigkeit nachgesagt wurde. "Natürlich war das blöd, aber ich habe immer gesagt, dass ich keine Maschine bin."

Insgesamt sei sein Bild in der Öffentlichkeit "besser geworden. Wobei ich der Meinung bin, dass bei mir immer noch besonders kritisch hingeschaut wird", kritisiert er. "Mich interessiert das aber weniger. Ich versuche einfach, mein Spiel zu machen und mich nicht von dem beeinflussen zu lassen, was danach über mich geschrieben wird."

EURE MEINUNG: Wird die Rivalität auf die Nationalmannschaft übertragen?

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