thumbnail Hallo,

Im Sommer wurde der polnische Außenverteidiger operiert, nun hofft er, noch in diesem Jahr auf den Platz zurückzukehren. Zudem kann er sich ein Karriereende in Dortmund vorstellen.

Dortmund. Mit der Mannschaft von Borussia Dortmund kann Lukasz Piszczek schon wieder trainieren. Nach seinem Geschmack soll es in diesem Jahr aber noch weitere Fortschritte geben: der Pole hofft auf sein baldiges Comeback.

Gegenüber Der Westen verriet der 28-Jährige: "Die fünf Monate waren lang und nicht immer einfach. Aber jetzt ist das Ende absehbar. Ich hoffe, dass es noch dieses Jahr mit dem Comeback klappt." Dabei befindet er sich auf einem guten Weg. Bereits im September konnte Piszczek das Lauftraining wieder aufnehmen, seit einigen Tagen trainiert er nun wieder mit den Mannschaftskollegen. Laut BVB-Athletiktrainer Andreas Schlumberger steht der Pole aktuell bei 90 Prozent.

Der Profi selbst sieht im Mannschaftstraining momentan allerdings noch einen "Belastungssprung", ist zudem noch nicht komplett beschwerdefrei. "Nach der langen Pause ist es natürlich vor allem für die Muskeln in der Hüfte eine Belastung. Da wollte der Muskel anfangs nicht immer mitmachen. Aber daran arbeiten wir", erklärte er. Ungewohnt ist für den Polen momentan auch, dass er häufiger Muskelkater hat, sich zudem nach zwei Einheiten am Tag "abends ziemlich tot" fühle.

Verletzung birgt auch Positives

Die Verletzung hat jedoch nicht nur ihren Schattenseiten. So konnte sich der Außenverteidiger während der langen Pause etwa mehr seiner Tochter widmen: "Jetzt habe ich viel Zeit mit ihr verbracht und viel Spaß mit ihr gehabt. Das soll auch in Zukunft so bleiben." Ein weiterer Vorteil: Piszczek ist im Kopf klarer geworden. "In der Phase der Operation und Reha waren Stress und Druck auch weg. Das hat mir gut getan, das habe ich gemerkt, ich habe meinen Kopf freibekommen. Wenn ich auf den Platz zurückkehre, wird es mir auch im Kopf besser gehen als vor einem halben Jahr", so seine Erklärung.

Wenn es mit seinem Comeback dann soweit ist, wird er sich eventuell einen Konkurrenzkampf mit Kevin Großkreutz leisten müssen. Dieser hat den Polen bis dato nämlich vertreten – "sehr gut" sogar, lobte Piszczek.

Vertrag über 2017 hinaus?

2010 war Piszczek ablösefrei von Hertha BSC zum BVB gewechselt. Mittlerweile hat er seinen Vertrag bis 2017 verlängert – und dafür auch großen Klubs eine Absage erteilt. "Ich bin auch nicht der Mensch, der jedes zweite Jahr den Verein wechselt", erklärt er seine Entscheidung bei Borussen.tv. "Deshalb habe ich mich langfristig für die Borussia entschieden."

Und 2017 muss noch lange nicht Schluss sein. Dann ist er 32 – und könnte seinen letzten Vertrag unterschreiben, ebenfalls in Dortmund: "Ich hoffe, wenn alles gut läuft, dass ich hier bis zu meinem Karriereende spielen kann."

EURE MEINUNG: Holt sich ein fitter Piszczek seinen Stammplatz zurück?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Dazugehörig