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Der Hamburger Torjäger ist von der Hertha ausgeliehen – und die will ihn wieder zurück. Lasogga fordert vor allem Klarheit über seine Zukunft.

Hamburg. Pierre-Michel Lasogga ist nach seinen guten Leistungen für den Hamburger SV heißbegehrt. Der HSV will ihn halten, Hertha BSC will den Leihspieler ab dem kommenden Sommer aber wieder im eigenen Trikot sehen. Jetzt hat sich Lasoggas Mutter und Managerin Kerstin Lasogga eingeschaltet. Sie fordert eine schnelle Entscheidung.

"Es ist ein Leihgeschäft ohne Kaufoption", hatte Berlin-Manager Michael Preetz vor wenigen Tagen betont und die Position der Hertha unmissverständlich klargemacht. "Mal sehen, wie sich Herthas Trainer und der Spieler zu gegebener Zeit zu diesem Thema äußern", konterte HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer. Er rechnet mit einer Entscheidung "erst spät in der Saison".

Für den umworbenen Spieler selbst wäre das wohl zu spät. Lasoggas Mutter, die gleichzeitig die Karriere des 21-Jährigen managt, drängte in der Bild auf eine schnelle Einigung der beiden Klubs: "Wenn im Winter eine Entscheidung fallen würde, wäre das am besten."

"Was wenn Hamburg nicht zahlen kann?"

Schließlich könne "alles passieren", so die 41-Jährige. "Vielleicht spielt er ja ab Sommer wieder für die Hertha. Aber was ist, wenn Berlin für meinen Sohn acht Millionen Euro fordert, Hamburg kein Geld hat und nicht zahlen kann? Dann beginnt der Stress.“

Ihr Schützling fühle sich "pudelwohl in Hamburg", betonte sie. Andere Interessenten für den bulligen Angreifer, der in diesem Jahr bereits acht Tore erzielt hat, gäbe es bisher noch nicht – bis auf die Herthaner.

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