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Der ehemalige Torhüter der Hanseaten sieht die großen Probleme in der Defensive. An den langfristigen Abwehrproblemen des HSV sei die Transferpolitik schuld.

Hamburg. Frank Rost, ehemaliger Torhüter des Hamburger SV, sieht die Schwäche seines Ex-Klubs in der Defensive. Dort habe vor allem die Transferpolitik zu Instabilität geführt.

"Der Klub hat in den vergangenen Jahren Millionen in Verteidiger investiert, um die Flut an Gegentoren einzudämmen. Aber die Schwächen in der Defensive sind geblieben. Hier wurde zu viel Geld verpulvert", so Rost in der Bild.

Dabei sei der 17-jährige Jonathan Tah doch ein Beispiel, wie es gehen kann: "Es ist ja kein Hexenwerk, sich einen guten Innenverteidiger heranzuziehen. Es gibt diese Spieler, der HSV muss sie nur finden und fördern." Ohnehin stehe Hamburg bei der Jugendarbeit in der Pflicht: "Es ist beim HSV jetzt endlich mal an der Zeit, auf die Spieler aus der eigenen Jugend zu setzen."

Keine Kritik an Adler     

Keinen Vorwurf macht Rost derweil Rene Adler: "Wenn er eines nicht verdient, dann ist es Mitleid. Das will kein Torwart bekommen. Und bei Adler gilt grundsätzlich: Er hat noch immer weit mehr Punkte für den HSV geholt, als dass er sie den Klub durch Fehler gekostet hat."

Die WM-Chancen des Torhüters sieht er durch die Formschwäche des HSV nicht gefährdet: "Beim DFB wissen sie, was sie an Adler haben. Wichtig ist nur, dass er verletzungsfrei bleibt. Schafft er das, wird er auch sicher mit zur WM nach Brasilien fahren."

EURE MEINUNG: Hat Frank Rost mit seinen Aussagen Recht?

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