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Christoph Daum hofft, dass sein Erzfeind Uli Hoeneß gut aus seiner Steueraffäre herauskommt. Er prophezeit dem Bayern-Präsidenten einen Spießrutenlauf.

Köln. Christoph Daum drückt dem Präsidenten des FC Bayern München, Uli Hoeneß, in der Steueraffäre die Daumen. Der Bursaspor-Coach prophezeit seinem Erzfeind einen Spießrutenlauf mit ungeahntem Ausmaß.

Freunde werden Daum und Hoeneß sicher nicht mehr. Trotzdem fühlt der Trainer mit dem 61-Jährigen, der sich im kommenden Jahr wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten muss.

Solidarität unter Feinden

"Das wird ein Spießrutenlauf, den Uli Hoeneß sich jetzt noch nicht vorstellen kann. Ich hoffe nur, dass er gut aus allem hervorgeht, dass das sehr zügig abgehandelt wird und es schnell zu einem Resultat kommt, mit dem er leben kann und mit dem die Öffentlichkeit zufrieden gestellt wird", sagte Daum der WAZ.

"Ich bin nicht fehlerfrei"

Er selbst habe mit Hoeneß seinen Frieden gemacht, behauptet der 60-Jährige. "Ich weiß, ich bin nicht fehlerfrei, und das gestehe ich jedem anderen auch zu", so Daum.

Und weiter: "Ich habe begriffen: Das ist nicht mit Bleistift geschrieben, das kann ich nie mehr ausradieren. Mir ist völlig klar, dass mich das nicht mehr loslassen wird. Mir gelingt es oft, anderen etwas zu verzeihen. Sich selber zu verzeihen ist das Schwierigste."

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