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Der frühere Bayern-Star erlebte Suizidversuche von Mitgefangenen mit. Der Freigänger wird wohl bald ganz aus der Haft entlassen.

München. Breno, der ehemalige Innenverteidiger des FC Bayern München, spricht über seine Zeit im Gefängnis. Inzwischen arbeitet er wieder und könnte bereits früh im kommenden Jahr endgültig entlassen werden.

"Ich habe viel geweint, als ich die ersten Briefe von meiner Frau in den Knast bekommen habe und die Bilder der Kinder sah. Ich ging aufs Klo, sodass mein Zellennachbar nicht sah, wie ich weinte", so der Brasilianer im Interview mit dem brasilianischen Sender TV Globo.

Sein schlimmstes Erlebnis sei dies aber nicht gewesen: "Ich war dabei, als Gefangene versuchten, sich umzubringen. Sie hatten Höchststrafen und versuchten, sich das Leben zu nehmen."

Nun freut sich der 24-Jährige, der seit Oktober Freigänger ist, über seinen Teilzeitjob beim FC Bayern: "Ich hole Zeitungen, bringe Sachen zur Post. Wenn ich keine Büroarbeit habe, trainiere ich allein." Der nächste Schritt zu seiner Rehabilitierung steht derweil kurz bevor, ab dem 15. November darf Breno jedes Wochenende seine Familie besuchen.

Entlassung im Frühjahr 2014?

Eine vollständige Entlassung lässt laut nicht mehr lange auf sich warten, bereits im März oder April könnte es für den Innenverteidiger soweit sein. Über die Tatnacht, in der er seine Villa in München in Brand setzte, möchte der Innenverteidiger aber nicht sprechen, erklärte nur: "Es tut mir immer noch weh. Eines Tages werde ich es aber schaffen, alles zu erklären."

Breno wurde am 4.Juli 2012 wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, darf sich aber Hoffnungen auf ein vorzeitiges Ende seiner Gefängniszeit machen. Nach überstandener Strafe will der Brasilianer wieder in sein Heimatland zurückkehren, der FC Sao Paulo soll bereits Interesse bekundet haben.

EURE MEINUNG: Sehen wir Breno nochmal in Deutschland spielen?

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