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Thomas Müller: "Bayern gegen Dortmund bleibt ein Gipfel"

Der Münchner Offensivspieler hält den Kampf um die Meisterschaft nach wie vor für offen. Sein großer Ansporn ist, eine Saison ungeschlagen zu bleiben.

München. Im Mai war es das Duell um die europäische Krone. Im Juli traf man sich im nationalen Supercup. Am 13. Spieltag kommt es in der Bundesliga zum großen Showdown zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Thomas Müller stellt gegenüber der Bild fest: "Es bleibt ein Gipfel."

Gleichwohl lief das Wochenende für den Rekordmeister nach Wunsch: Man siegte 3:0 gegen Augsburg - der BVB unterlag 1:2 in Wolfsburg. Damit haben die Münchner vier Punkte Vorsprung. "Der 12. Spieltag war ein guter Spieltag für uns, aber eine Vorentscheidung war das noch nicht", sagt der 24-Jährige.

Müller möchte die Situation keinesfalls überbewerten: "Nur weil Dortmund jetzt ein Spiel verloren hat, sollen sie nicht auf Augenhöhe sein? So schnell geht das nicht." Durch die Drei-Punkte-Regel sei der Rückstand ruckzuck aufzuholen. Zumal die Bayern am 13. Spieltag zum BVB müssen. "Auf lange Sicht wird es ein Spiel werden, das die Liga und Europa elektrisiert", stellte der Offensivspieler klar. Beim derzeitigen Lauf Bayerns wird es für den Rivalen aber alles andere als leicht.

Arsenal als Vorbild

Müller hält es durchaus für möglich, eine ganze Saison schadlos zu überstehen: "Arsenal hat das einmal in England geschafft. Vergangene Saison waren wir nah dran, haben lediglich gegen Leverkusen verloren. Das ist nicht einfach, aber es wäre auf jeden Fall ein Ansporn, eine ganze Saison lang nicht zu verlieren."

Dabei will der Nationalspieler natürlich so oft wie möglich auf dem Platz mitwirken. Pep Guardiolas Rotation macht aber auch vor ihm nicht Halt. Zwar betont er, dass es "nicht angenehm ist" draußen zu sitzen, ob der großen Konkurrenz würde es jeden treffen.

Mit dieser Rolle will er sich im DFB-Team unter Jogi Löw gar nicht erst anfreunden. In den nächsten Tagen stehen die Klassiker gegen Italien und England an. Für Müller eine Standortbestimmung. "Man wird sehen, wie weit man schon ist."

Bange ist ihm vor den Partien nicht. "Wir haben uns in den vergangenen Jahren eine Top-Position im Weltfußball erarbeitet, die wir verteidigen, wenn nicht sogar ausbauen wollen." Um diesen Anspruch zu untermauern, wären zwei Siege das richtige Signal.

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