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Der VfL Bochum hat es geschafft: Der Club aus dem Herzen des Ruhrgebiets konnte dem Spitzenreiter der zweiten Bundesliga die erste Saisonniederlage zufügen.

NACHBERICHT
Von Stefan Döring aus dem rewirpowerSTADION

Strahlende Gesichter waren am Sonntagnachmittag an der Castroper Straße zu sehen. Es sei denn, man hielt es mit den Spielern des 1. FC Köln, die beim VfL Bochum die erste Saisonniederlage einstecken mussten.

Allen voran Richard Sukuta-Pasu bekam das Grinsen nicht mehr aus seinem Gesicht. Er war es, der mit seinem dritten Saisontor den VfL auf die Siegerstraße führte. Als er nach dem Spiel in der Mixed-Zone nach der Stelle gefragt wurde, mit der er den Siegtreffer erzielte, rieb er sich verlegen über den Hinterkopf und hatte die Lacher auf seiner Seite.

Tatsächlich beglückte er die gut 20.000 Bochumer Fans mit einem Uwe-Seeler-Gedächtnistor nach einer Flanke von Jonas Acquistapace. "Es ist schön, wenn man gewinnt. Es war heute eine tolle Stimmung und umso schöner ist es, wenn man ein Tor macht und die Mannschaft gewinnt", erklärte der Stürmer des VfL.

"Wir haben die Lücke nicht gefunden"

Der Flankengeber, der fünf Sekunden vor dem Treffer mit einer überragenden Grätsche den Ball abfing und dann butterweich auf "Richie" flankte, freute sich vor allem darüber, dass hinten erneut die Null stand: "Ich denke in so einer Situation ist es wichtig, dass man hinten zu null spielt. Dann reicht auch mal ein Tor für drei Punkte."



Die Spieler des 1. FC Köln waren nach dem Spiel alles andere als zufrieden, schließlich riss ausgerechnet in Bochum, wo die Verantwortlichen vor der Partie große Töne spuckten, die Serie ohne Saisonniederlage. "Es ist immer ärgerlich, wenn man ein Spiel verliert. Jetzt ist die Serie gerissen. Es war keine gute Leistung von uns. Die VfLer waren heute vielleicht etwas aggressiver als wir und haben so mehr Zweikämpfe gewonnen", analysierte Marcel Risse exklusiv gegenüber Goal.

Torhüter Timo Horn, der erst das sechste Mal in dieser Saison hinter sich greifen musste, hatte gegenüber Goal eine Erklärung, warum es beim VfL nicht zu einem Punkt reichte: "Sie haben sich zurückgezogen, die Räume eng gemacht. Wir haben die Lücken nicht gefunden, dann wird es schwer, gegen so eine kompakte Mannschaft Tore zu erzielen. Es ist ziemlich enttäuschend, weil wir von Anfang nicht gezeigt haben, was uns auszeichnet."

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