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Dritte Niederlage in Folge, wieder ein Gegentor kurz vor Schluss - Eintracht Frankfurt ist am Boden und steckt tief im Keller.

Mainz. Es läuft einfach nicht bei Eintracht Frankfurt. Am Donnerstag kassierten die Hessen die erste Pleite in der Europa League, am Sonntag folgte die 0:1-Niederlage im Derby beim FSV Mainz 05. Trainer Armin Veh erhofft sich von der anstehenden Länderspielpause eine Gelegenheit zur Regeneration.

"Zum Glück sind nicht viele Spieler auf Länderspielreise. Wir müssen erst einmal runter kommen", betonte der Fußballlehrer nach der dritten Bundesliga-Pleite in Folge.

"Das nagt an uns"

Dabei wusste die Eintracht beim Lokalrivalen durchaus zu überzeugen und hatte selbst genügend Chancen, das Führungstor zu erzielen. "Wir haben unsere guten Möglichkeiten nicht genutzt", bemängelte Veh, der seinem Team aber "keinen Vorwurf" machen will.

Nichtsdestotrotz verschärft sich die ohnehin schon angespannte Situation der Frankfurter noch einmal. "Das nagt an uns", weiß der Eintrach-Coach, der die Niederlage "unheimlich bitter" findet.

"Wir haben uns gesteigert"

Thomas Tuchel, Vehs Pendant auf Mainzer Seite, ist dagegen zufrieden. "Wir haben uns von Minute zu Minute gesteigert, wurden dominanter und dominanter", freute sich der 40-Jährige und ergänzte: "Zu einem späten Siegtreffer gehört auch ein bisschen Glück, ich empfinde den Sieg aber nicht als unverdient."

Mit dem Dreier gegen Frankfurt macht Mainz einen dicken Sprung nach oben und liegt mit 18 Zählern nun auf Platz acht. Die Eintracht hat dagegen nur noch drei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Nürnberg.
 
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