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Durch die Pleite gegen Freiburg ist Nürnberg noch tiefer in den Abstiegskampf gerutscht. Trainer Verbeek hat dennoch nicht viel an seinem Team auszusetzen.

Nürnberg. Nur sieben Punkte hat der 1. FC Nürnberg bisher in der Liga eingefahren und steht damit auf Platz 17. Für Gertjan Verbeek ist das jedoch noch kein Grund zur Unruhe. Der neue Trainer, unter dem der Club einen Zähler aus zwei Partien holte, zeigt sich zufrieden mit seinem Team und zieht viel Positives aus der 0:3-Niederlage gegen den SC Freiburg.

"Ich habe viele Dinge gesehen, die mir Freude machen. Die Mannschaft hat etliches von dem umgesetzt, was wir einstudiert haben. Die Mannschaft hat höher verteidigt, das Spiel mitunter mit hohem Tempo aufgebaut und gutes Pressing betrieben", erklärte Verbeek im Kicker.  Der Niederländer hat die Nürnberger neu ausgerichtet und legt mehr Wert auf Offensivfußball.

Die Kritik, dass die Mannschaft der Franken womöglich nicht genügend Qualität für Angriffsfußball habe und deshalb defensiver agieren müsse, weist Verbeek von sich und den Spielern. "Natürlich müssen wir stabil stehen - doch das kann man auch, wenn man höher verteidigt. Entscheidend ist, dass die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen passen", sagte er über seine Philosophie.

"Mut und Herz zeigen"

Nürnberg, das am Samstag nach Gladbach reisen muss, braucht dringend Punkte, um nicht im Keller stecken zu bleiben. "Im Profifußball gibt es keinen Ersatz für Punkte. Und auch für mich als neuen Trainer sind Resultate wichtig, gerade für meine tägliche Arbeit mit der Mannschaft", weiß auch Verbeek.

Der 51-Jährige fordert von seinen Spielern, dass sie auch in Gladbach die "Initiative ergreifen": "Wir müssen Mut und Herz zeigen. Immer, also auch am Samstag."

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