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Der Nationalkeeper griff bei einer Ecke ordentlich daneben und ermöglichte Hoffenheim die Führung. Danach übte er Selbstkritik und war froh, dem Team doch noch helfen zu können.

München. Es lief die 34. Minute am Samstagnachmittag in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena, als Manuel Neuer entschlossen hochsprang, um einen Eckball von Kai Herdling abzufangen. Doch stattdessen glitt die Kugel dem Keeper des FC Bayern München durch die Hände, Niklas Süle nahm das Geschenk an und vollstreckte zur 1:0-Führung für die TSG 1899 Hoffenheim.

Nach Schlusspfiff konnte sich Neuer seinen Blackout selbst nicht erklären. "Den habe ich mir ja fast selber reingehauen. Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte", rätselte der 27-Jährige gegenüber tz-online und resümierte selbstkritisch: "Dann war es ein Geschenk für die gegnerische Mannschaft."

Zwei Paraden als Wiedergutmachung

Am Ende blieb der Patzer jedoch ohne Folgen, denn Neuers Vorderleute drehten die Partie noch, am Ende stand ein 2:1-Auswärtssieg. Und daran war auch der Torwart noch entscheidend beteiligt, stellte er doch mit zwei Paraden gegen Kevin Volland (37. und 66.) seine Klasse unter Beweis und bügelte den Fehler aus.

"Normal bin ich kein Freund davon, viele Bälle aufs Tor zu bekommen. Jetzt war ich froh, dass ich mich noch zweimal auszeichnen konnte", atmete Neuer durch. In Sinsheim musste er im elften Ligaspiel erst das siebte Gegentor dieser Saison hinnehmen.

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