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Der VfB-Manager ist beeindruckt von der Qualität im Dortmunder Aufgebot. Entscheidender Faktor: Die Reinvestition der Götze-Millionen. Stuttgart benötige dagegen noch Zeit.

Stuttgart/Dortmund. Am vergangenen Freitag musste Fredi Bobic bei der 1:6-Niederlage des VfB Stuttgart am eigenen Leib erfahren, wie gefährlich Borussia Dortmund auch ohne Mario Götze ist. Allerdings habe der Abgang des Jungstars den Champions-League-Finalisten keineswegs geschwächt.

Bobic zeigte sich gegenüber Bild beeindruckt von der Transferpolitik: "Der Verkauf von Götze hat Dortmund noch stärker gemacht, weil sie noch mehr Qualität dazugekauft haben, durch Aubameyang und Mkhitaryan noch mehr Alternativen haben."

Für 37 Millionen Euro wurde Götze im Sommer an den FC Bayern verkauft. Henrikh Mkhitaryan (bislang drei Tore und fünf Vorlagen in der Bundesliga) und Pierre-Emerick Aubameyang (sieben Tore, zwei Vorlagen in der Bundesliga) kosteten zusammen etwa 40 Millionen Euro und konnten ihre Klasse unter Beweis stellen - nicht zuletzt gegen Stuttgart.

Liga-Bilanz der Neuzugänge: Zehn Tore, sieben Vorlagen

Mkhitaryan glänzte mit seiner enormen Ballsicherheit und klugen Spielverlagerungen, überdies zauberte er einen mustergültigen Steilpass auf Robert Lewandowski aus dem Fußgelenk und kredenzte dem Polen das 4:1. Aubameyang gefiel als Joker, machte der VfB-Defensive mit seiner Schnelligkeit das Leben schwer und traf zum 6:1.

Bobic atmete nach der Klatsche auf: "Du spielst nicht jeden Tag in Dortmund." Zwar müsse die Mannschaft kompakter stehen, dennoch appellierte er an die Geduld. "Es braucht eben etwas Zeit. Gut war, dass wir in Dortmund versucht haben, mutig hinten raus zu spielen und die Bälle nicht nur weggeklopft hat. Da kann es dann gegen so einen Gegner auch mal eine Schramme geben."
 
EURE MEINUNG: Ist der BVB ohne Götze noch stärker?

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