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Der Torwart und Kapitän der Nürnberger entschuldigt sich für sein Verhalten vor der Fankurve und bittet um Verständnis.

Nürnberg. Die Stimmung nach der 0:3-Niederlage des 1. FC Nürnberg gegen den SC Freiburg war auf dem Tiefpunkt. Spieler und Fans waren frustriert. Raphael Schäfer hat vor der Fankurve des Clubs gar seine Kapitänsbinde zu Boden geworfen.

"Ich habe überreagiert", gesteht Schäfer mit einem Tag Abstand zu den Geschehnissen auf der vereinseigenen Homepage.  "Dass das ein riesengroßer Fehler war, weiß ich", so der Schlussmann weiter. Schäfer kam aufgrund von Interviews erst etwas später als seine Mitspieler zu den Fans.

Rückendeckung für Schäfer

Nachdem er dann das Wort an die Anhänger richten wollte, sei ihm zu verstehen gegeben worden, dass kein Redebedarf mehr bestehe. "Es wurde uns signalisiert, dass alles gesagt sei und wir in die Kabine zurück gehen könnten."

Davon wussten aber scheinbar nicht alle Fans. Nachdem die Mannschaft Richtung Innenraum abziehen wollte, wurden ein Teil der Kurve fuchsteufelswild. Sie dachten ihr Kapitän wollte sich drücken und brachten ihren Unmut zum Ausdruck.

"Ich dachte in dem Moment, wenn die Gruppierung mich nicht mehr als Kapitän akzeptiert, will ich es auch nicht mehr sein. Dieses Missverständnis führte zu den emotionalen Reaktionen", erläutert Schäfer.

Er habe über sein Verhalten bereits mit dem Trainer und der Mannschaft gesprochen und die volle Rückendeckung erhalten. "Sie haben mich aufgefordert, Kapitän zu bleiben." Ein Rücktritt komme daher auch nicht infrage. "Das Kapitänsamt ist das höchste Gut. Ich  habe es immer als etwas Besonderes angesehen, Kapitän des 1. FC Nürnberg zu sein."

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