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Trotz der Rekordablöse für Gareth Bale hat der Bayern-Boss kein Problem mit dem Deal. Die Besitzer anderer Vereine dagegen würden zu viele Schulden machen.

München. Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat sich erneut in Sachen Financial Fairplay zu Wort gemeldet: Man müsse die Einstellung der Klub-Besitzer ändern, die unverantwortliche Schulden machen. Mit Real Madrid und dem Rekordtransfer von Gareth Bale hat er aber keine Schwierigkeiten. Die Königlichen hätten zuvor gut gewirtschaftet.

Der spanischen Zeitung Marca stand Rummenigge in Sachen Financial Fairplay Rede und Antwort. "Ich denke, dass Platini eine große Hilfe ist", lobte er den UEFA-Präsidenten, "er arbeitet hart, aber noch immer schreiben 60 Prozent aller europäischen Klubs rote Zahlen. Wir müssen die Einstellungen der Besitzer ändern."

Ein gutes Beispiel sei der Transfer von Javi Martinez, der im Sommer 2012 von den Bayern verpflichtet worden war. "Wir haben keinen Kredit aufgenommen und wir haben keine Spur unbezahlter Schulden hinterlassen." Die UEFA müsse die Klubs daran hindern, zu viel Geld auszugeben.

Kein Problem mit Bale-Transfer

Auf die Frage, ob es sich bei Gareth Bale, der für etwa 100 Millionen Euro aus Tottenham nach Madrid gewechselt war, um gute Transferpolitik gehandelt habe, blieb der 58-Jährige neutral: "Jeder kann machen, was er will, so lange man die nötigen Mittel hat." Der hohe Preis für Bale sei nur möglich gewesen, "weil Real vorher gut gewirtschaftet habe und Spieler für über 100 Millionen Euro verkaufen konnte".

Sein Fazit: "Ich glaube nicht, dass Real das Problem ist. Andere Klubs verhalten sich nicht regelkonform, nicht Real Madrid, denn Real hat das Geld." Er könne verstehen, dass die EU mit der Summe ein Problem hat, schließlich gehe es Spanien wirtschaftlich nicht besonders gut. "Aber wenn es um die finanzielle Gesundheit der Klubs geht, ist Real nicht das Problem."

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