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Europas Fußballer des Jahres hat sich zu einer Liebeserklärung hinreißen lassen: Bayern will er lange treu bleiben. Ribery betrachtet sich als Teamplayer - für Pep hat er nur Lob.

München. Für immer FC Bayern München? Was für die Toten Hosen einem Alptraum gleich käme, ist für Franck Ribery ein vorstellbarer Szenario. "Ich bin hier sehr glücklich. Noch wichtiger ist, dass meine Frau und meine Kinder hier glücklich sind", beteuerte der Franzose in einem Interview mit der türkischen Zeitung Fanatik.

Ribery erklärte, dass er die größte Entwicklung als Fußballer beim deutschen Rekordmeister machte: "Nach meinem Wechsel habe ich den größten Schritt in meiner Karriere gemacht. Ich bin dank des Klubs Europas Fußballer des Jahres geworden. Ich genieße es, das Trikot des FC Bayern zu tragen", so Ribery.

Außerdem sagte er: "Ich möchte noch viele Jahre hier bleiben und Titel gewinnen. Die Mitarbeiter, die Fans und meine Mannschaftskollegen lieben mich und ich liebe sie." Ein Abschied kommt daher nicht in Frage.

"Mit Pep ein klasse Verhältnis"

Ribery gab zudem zu verstehen, dass er sich ausschließlich als Mannschaftsspieler versteht: "Ich spiele nur für die Mannschaft. Ich versuche immer mein Herzblut auf den Platz zu bringen. Wenn ich auflaufe, will ich Spaß haben. Ich denke, dass ich mein Niveau weiterentwickle, weil ich viel arbeite."

Zu Trainer Josep Guardiola pflegt Ribery nach eigener Aussage ein besonders gutes Verhältnis: "Ich muss zugeben, dass ich mit Louis van Gaal Kommunikationsschwierigkeiten hatte, aber mit Pep verstehen wir uns gut. Wir haben ein klasse Verhältnis."

Die Eingewöhnung zum neuen Trainer fiel der Nummer sieben des FC Bayern nicht wirklich schwer: "Jedem hat seine Ansicht vom Fußball gefallen. Wir lernen viel von ihm, vor allem lernen wir in Freiheit und genau deswegen macht es viel Spaß. Außerdem ist er nicht nur ein guter Trainer, sondern ein sehr guter Mensch."

"Deutschland ist WM-Favorit"

Der 30-Jährige glaubt, dass die Erfolgswelle der Bayern unter Guardiola weitergeht: "Er will uns stets etwas beibringen und kümmert sich um jeden. Selbst in der Kabine gibt es Neuerungen. Wir werden viele Pokale mit ihm holen. Der Supercup war ein guter Anfang."

Mit guten Erinnerungen blickt Ribery indes an seinen Ex-Klub Galatasaray zurück: "Das war eine sehr gute Wahl für mich. Istanbul ist eine tolle Stadt, ich bin gereift und hatte die Möglichkeit, mit großen Spielern wie Hakan Sükür zu spielen. Ich hoffe, dass Galatasaray in der Champions League weiterkommt. Die Chancen stehen gut."

Beste Chancen räumt er der DFB-Elf bei der WM 2014 ein. "Deutschland ist Favorit, sie haben einen guten Teamgeist, aber auch sehr gute Einzelspieler. Mit Frankreich müssen wir zunächst die Playoffs packen. Die Champions League habe ich gewonnen, die WM noch nicht. Das ist ein großer Traum für mich."

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